Eine Vielzahl von Menschen, Initiativen und Organisationen engagiert sich vor Ort und überregional vernetzt für den Frieden. Sie verbindet u.a. der Einsatz gegen Krieg, Rüstung, Atomwaffen und für friedliche Konfliktbearbeitung.
Anti-Atomkraft-Organisationen fordern die Stilllegung der Urananreicherungsanlage in Gronau. Rund 100 Menschen haben Sonntag gegen eine mögliche Beteiligung der Anlage an militärischen Atomprojekten in Großbritannien protestiert.
Atomkraftgegner wollen am Sonntag vor der Urananreicherungsanlage in Gronau demonstrieren. Anlass ist eine mögliche Beteiligung des Betreiberkonzerns Urenco an militärischen Vorhaben in Großbritannien.
81 Jahre nach den beiden verheerenden Atombombenabwürfen der US-Armee auf japanische Städte demonstrieren Rennradfahrer bei einer Tour zum US-Stützpunkt im pfälzischen Ramstein für den weltweiten Bann von Atomwaffen.
In der Nähe des Brandenburger Tors klebten sich am Montag Aktivistinnen und Aktivisten fest. Der Protest richtete sich gegen ein Werk des Unternehmens Rheinmetall in Berlin. Auch Klimaaktivistin Greta Thunberg war vor Ort.
Bischöfe, Wissenschaftler und Politiker warnen vor einer akuten Atomkriegsgefahr und Erosion des Völkerrechts. Anlass ist ein 30 Jahre altes Gutachten des Internationalen Gerichtshofs, das den Einsatz von Atomwaffen als völkerrechtswidrig einstuft.
Mehr als 50 prominente Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft, Politik, Kirche und Zivilgesellschaften haben heute einen gemeinsamen Offenen Brief an die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag veröffentlicht.
Seelsorge in kirchlichem Auftrag, fordert eine Petition für kirchliche Mitarbeiter, dürfe sich niemals für militärische Zwecke funktionalisieren lassen. Am Freitag hat sie ihr erstes Sammelziel von 500 Unterschriften erreicht.
Hannover (epd). Mehrere Hundert deutsche Städte wollen auch in diesem Jahr wieder am 8. Juli ein Zeichen für den Frieden und nukleare Abrüstung setzen. Dazu werden an den Rathäusern Flaggen der Initiative „Mayors for Peace“ („Bürgermeister für den Frieden“) gehisst, wie die Stadt Hannover am Freitag mitteilte.
Bonn (epd). Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) startet „Friedensgespräche“. Das Projekt ziele darauf ab, die Sprachlosigkeit in der Gesellschaft bei friedenspolitischen Themen zu überwinden, teilte die AGDF am Freitag in Bonn mit. „Wir unterstützen Gruppen, Initiativen und Gemeinden dabei, auch zu heiklen Themen im Dialog zu bleiben.“ Den Auftakt bildet am 27.
Am Mittwoch, dem 18. November 2026, um 18.00 Uhr findet der bundesweit zentrale Gottesdienst der Ökumenischen FriedensDekade in Prien am Chiemsee in der Christuskirche (Kirchenweg 13, 83209 Prien a. Chiemsee) statt.