Eine Vielzahl von Menschen, Initiativen und Organisationen engagiert sich vor Ort und überregional vernetzt für den Frieden. Sie verbindet u.a. der Einsatz gegen Krieg, Rüstung, Atomwaffen und für friedliche Konfliktbearbeitung.
Straßenprotest als politisches Werkzeug: Ein Bremer Politologe sieht darin überraschend große Chancen - selbst in Zeiten globaler Krisen und gefühlter Ohnmacht.
Die Aufrüstung der Bundeswehr und die Wiedereinführung der Wehrpflicht waren beherrschende Themen bei den diesjährigen Ostermärschen. Kundgebungen gab es an mehr als 100 Orten in ganz Deutschland.
Die Ostermarsch-Bewegung erhält neue Aufmerksamkeit: durch die Wehrpflichtdebatte, den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und Kriege in Nahost und der arabischen Welt. Am Montag kamen rund 1.000 Menschen allein nach Dortmund und Krefeld.
Die Friedensbewegung setzt ihre Aktionen am Ostersonntag fort. In NRW machten sich Radfahrer durch das Ruhrgebiet auf den Weg. Der Ostermarsch Rhein-Ruhr startete in Essen - mit Zielort Bochum. Wehrpflicht und AfD waren Themen.
Unter dem Eindruck der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten sind am Karsamstag in Niedersachsen und Bremen wieder die Ostermarschierer auf die Straße gegangen. Bei ihren Protesten ging es auch um eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht.
Protest gegen Kriege, neues Wettrüsten und Wehrpflicht: Am Karsamstag gehen in über 70 Städten Menschen auf die Straße, um für Frieden zu demonstrieren. Groß ist auch die Sorge vor einer neuen Wehrpflicht.
Kriege im Nahen Osten und in der Ukraine, weltweite Aufrüstung und mögliche Wehrpflicht: Gründe für Proteste haben die Ostermarschierer zuhauf. Die Teilnehmerzahl bewegt sich bislang auf dem Niveau des Vorjahres.
Seit fast 70 Jahren demonstrieren zu Ostern viele Menschen für den Frieden. Auch 2026 sind bundesweit rund 100 Aktionen geplant, darunter etwa ein Dutzend im Nordwesten. Im Mittelpunkt der Proteste stehen Kriege und eine Rückkehr zur Wehrpflicht.
Die aktuellen Kriege dürften nach Einschätzung des Friedensforschers Tobias Debiel für mehr Zulauf bei den Ostermärschen sorgen. In den Aufrufen würden auch Unterschiede in der Friedensbewegung sichtbar.