Eine Vielzahl von Menschen, Initiativen und Organisationen engagiert sich vor Ort und überregional vernetzt für den Frieden. Sie verbindet u.a. der Einsatz gegen Krieg, Rüstung, Atomwaffen und für friedliche Konfliktbearbeitung.

Friedensbewegung

Friedenskongress drängt auf nukleare Abrüstung und zum deutschen Beitritt zum Atomwaffen-verbotsvertrag

Angesichts einer drohenden atomaren Aufrüstung in der Welt haben die Teilnehmenden des Friedenskongresses 2026 der Woltersburger Mühle in einem einmütig verabschiedeten Appell die Bundesregierung aufgefordert, dass Deutschland dem Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen beitritt und auch weiterhin bei den Vertragsstaatenkonferenzen einen Beobachter-Status beibehält.

Friedenskongress: Die Realität der EKD-Friedensdenkschrift und Gottes Wirklichkeit

Wurde die neue EKD-Friedensdenkschrift wegen ihres angeblichen Realismus von der Öffentlichkeit sehr gelobt, so warnte ein dreitägiger Friedenkongress „Böse von Jugend auf – Realismus in der Friedensfrage“ der in der Woltersburger Mühle bei Uelzen zusammenkam, davor, die Wirklichkeit Gottes zu ignorieren, der trotz der schonungslosen Wahrnehmung von Unrecht und Bosheit weiter Hoffnung in die Me

AGDF und EAK: Sofortiges Ende der Gewalt im Nahen Osten und Rückkehr zu Gesprächen

Die Angriffe der USA und Israels auf den Iran sind bei der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) auf deutliche Kritik gestoßen. Die beiden Friedensverbände forderten ein sofortiges Ende der Gewalt und eine Rückkehr zu Gesprächen unter Einbeziehung der Vereinten Nationen.

Organisationen fordern Rekrutierungsstopp für Minderjährige

Mehr als 230 Organisationen fordern Verteidigungsminister Pistorius auf, nicht länger Minderjährige als Soldaten zu rekrutieren. Die Bundeswehr sei eine der Armeen mit den meisten Soldaten unter 18 Jahren. Auch die Werbung an Schulen soll aufhören.

Zwei Friedenstauben für die Freiheit: Olaf Warburg gewinnt Motivwettbewerb der Ökumenischen FriedensDekade 2026

Die Ökumenische FriedensDekade hat das visuelle Gesicht für ihr Aktionsjahr 2026 gewählt. Das Gesprächsforum entschied sich für den Entwurf des Dortmunder Grafikers Olaf Warburg. Sein Plakatmotiv – zwei Friedenstauben, die die Gitterstäbe eines Fensters durchbrechen – setzt das Jahresmotto „couragiert widerständig" nach Auffassung des Gremiums in besonderer Weise um.