Ausgehend vom Konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung engagieren sich seit Ende der 1980er Jahre Gremien der Kirchen verschiedener Konfessionen, christliche Gruppen und Friedensdienste im Kontext der weltweiten Ökumene. Gemeinsames Ziel der verschiedenen Aktivitäten ist es auch heute, Frieden zu fördern, Ungerechtigkeit zu bekämpfen und die Schöpfung Gottes zu bewahren.

Ökumene

Freilassung entführter syrischer Erzbischöfe gefordert

Frankfurt a.M. (epd). Zum dritten Jahrestag der Entführung von zwei orthodoxen Bischöfen in Syrien haben Politiker und Verbände in Deutschland ihre Freilassung gefordert und auf die prekäre Lage der Christen im Nahen Osten hingewiesen.

Erzbischof Schick: Naher Osten darf nicht christenfrei werden

Bonn/Damaskus (epd). Die katholische Deutsche Bischofskonferenz hat dazu aufgerufen, Christen in Syrien und in den Nachbarländern zu unterstützen. "Der Nahe Osten darf nicht zur christenfreien Zone werden", sagte der Vorsitzende der Kommission Weltkirche, Erzbischof Ludwig Schick, am Mittwoch nach einem zweitägigen Besuch in Damaskus.

Flüchtlingskrise: Weltkirchenrat verurteilt Rassismus in Europa

Genf (epd). Der Weltkirchenrat hat ein alarmierendes Anwachsen der "fremdenfeindlichen Hysterie und Gewalt" gegen Flüchtlinge und Migranten in Europa verurteilt. Rechtsextreme Kräfte breiteten sich in Europa immer weiter aus, warnte der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) in Genf zum Welttag gegen Rassismus am Montag.

Trittin: Keine vorschnelle Partnerschaft mit dem Iran

Tutzing (epd). Für eine Lösung der Syrienkrise ist nach Einschätzung von Politikern und Nahost-Experten eine gemeinsame europäische Außenpolitik und die Einbeziehung aller Regionalmächte nötig.

Syriens Regime will Aufspaltung des Landes verhindern

Genf (epd). Das syrische Regime Baschar al-Assads will eine Aufteilung des Bürgerkriegslandes nicht dulden. Bestrebungen von Kurden oder anderen Gruppen, eigenständige Regionen aufzubauen, werde die Regierung nicht zulassen, sagte der Verhandlungsführer Assads bei den Syrien-Gesprächen, Baschar al-Jaafari, am Mittwoch in Genf.

Weltkirchenrat fordert Regierung von Burundi zu Versöhnung auf

Genf (epd). Nach Gesprächen mit der Regierung in Burundi hat sich der Generalsekretär des Weltkirchenrates, Olav Fykse Tveit, sehr besorgt über die anhaltende Gewalt in dem afrikanischen Land geäußert. Die politisch Verantwortlichen in Burundi müssten die massiven Menschenrechtsverletzungen stoppen und der Bevölkerung Frieden und Stabilität geben, forderte Tveit am Donnerstag in Genf.

Katholischer Pfarrer verlässt nach Morddrohungen Zorneding

Zorneding (epd). Der aus dem Kongo stammende katholische Pfarrer Olivier Ndjimbi-Tshiende (66) hat genug: Nachdem er monatelang Morddrohungen erhalten hatte und rassistisch beschimpft worden war, gab er nun sein Amt auf. Im Gottesdienst am Sonntag kündigte er an, die Gemeinde Zorneding bei München nach vier Jahren verlassen zu wollen.

Nordkirche fordert Ende des Bundeswehr-Einsatzes in Syrien

Lübeck-Travemünde (epd). Die evangelische Nordkirche hat die Bundesregierung aufgefordert, ihre Beteiligung am Militäreinsatz in Syrien zu beenden. Notwendig seien Alternativen, um die Spirale der Gewalt zu durchbrechen, heißt es in einem Beschluss der Landessynode (Kirchenparlament) am Samstag in Lübeck-Travemünde.