Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Abe gedenkt in Pearl Harbor der Opfer des Luftangriffs

Washington (epd). Gemeinsam mit US-Präsident Barack Obama hat der japanische Premierminister Shinzo Abe in Pearl Harbor der Opfer des japanischen Luftangriffs vor 75 Jahren gedacht. Sein "aufrichtiges und immerwährendes Beileid" gelte "den Seelen derer, die dort ihr Leben verloren haben", sagte Abe am Dienstag (Ortszeit) auf der zu Hawaii gehörenden Pazifikinsel Oahu.

Deutschland hilft mit 15 Millionen Euro in Aleppo

Berlin (epd). Wenige Tage nach dem Ende der Kämpfe um die syrische Stadt Aleppo hat Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) ein Hilfsprogramm von 15 Millionen Euro für die Stadt auf den Weg gebracht. Wie die "Bild"-Zeitung (Dienstag) berichtet, soll damit die Arbeit von rund 1.000 syrischen Ärzten, Krankenpflegern und Traumapsychologen für 30 Monate gesichert werden.

2016: Kaum Veränderung im Kriegsgeschehen

Hamburg (epd). Weltweit hat es in diesem Jahr kaum Veränderungen im Kriegsgeschehen gegeben. Nach Untersuchungen der Hamburger Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF) wurden 2016 insgesamt 32 Kriege und bewaffnete Konflikte geführt. Damit habe sich die Zahl gegenüber dem Vorjahr um einen bewaffneten Konflikt verringert, teilte das Uni-Institut am Donnerstag in Hamburg mit.

Rotes Kreuz: 25.000 Menschen konnten Ost-Aleppo verlassen

Genf (epd). Seit Beginn der Evakuierung am Donnerstag haben nach Angaben des Roten Kreuzes rund 25.000 Menschen die einstige Rebellenhochburg Ost-Aleppo in Syrien verlassen. Die Vereinten Nationen forderten am Dienstag weitere sichere Ausreisemöglichkeiten.

UN beschließen Überwachung von Aleppo-Evakuierung

New York/Genf (epd). UN-Beobachter sollen die Evakuierung von Ost-Aleppo überwachen. Dies beschloss der UN-Sicherheitsrat einstimmig am Montag in New York. Demnach werden Mitarbeiter der Vereinte Nationen, des Roten Kreuzes und des Syrisch-Arabischen Roten Halbmondes den Prozess der Ausreise von Zivilisten und Rebellen aus der umkämpften syrischen Stadt begleiten.

UN-Generalsekretär: Aleppo gleichbedeutend mit der Hölle

Genf (epd). Im zerstörten syrischen Ost-Aleppo harren nach Schätzung der Vereinten Nationen noch immer Zehntausende Zivilisten aus. "Aleppo ist gleichbedeutend mit der Hölle", sagte der scheidende UN-Generalsekretär Ban Ki Moon am Freitag (Ortszeit) mit Blick auf die anhaltenden Kämpfe in der Stadt.