Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Radiointerview zu Klimafolgen des Militärs

Militär ist weltweit für über 5 % der Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Allerdings gibt es bisher kaum verlässliche Zahlen zu den Auswirkungen des Militär und von Kriegen auf das Klima. Weder im Kyoto-Protokoll noch im Pariser Klimaschutzabkommen wurden verbindliche Regeln zur statistischen Erfassung der Treibhausgas-Emissionen des Militärs festgelegt.

Predigten im Dienst der Kriegs­propaganda

Hermannsburg/Kr. Celle (epd). Die Predigten des russisch-orthodoxen Patriarchen Kyrill I. ähneln dem Theologen und Autor Friedrich Erich Dobberahn zufolge der „Kriegstheologe“ in Deutschland in den beiden Weltkriegen.

EAK: Das Schicksal der Kurden nicht stillschweigend hinnehmen

Auf das Schicksal der Kurden im Norden Iraks, in Syrien, der Türkei und im Iran macht die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) aufmerksam. "Im Schatten des Ukrainekriegs geschieht hier Unrecht an den Kurden, sowohl durch die Türkei wie auch durch den Iran", mahnt Wolfgang M. Burggraf, der Geschäftsführer des evangelischen Friedensverbandes.

Schwerer Angriff auf das Militär in Kolumbien

Frankfurt a.M./Bogota (epd). In Kolumbien sind bei einem Angriff auf die Armee sechs Soldaten getötet worden. Für den Angriff in der südwestlichen Provinz Cauca am Dienstag (Ortszeit) machten die Streitkräfte ehemalige Kämpfer der Farc-Rebellen verantwortlich. Sechs Soldaten wurden demnach verwundet und sieben weitere werden vermisst.

Kongo: Regierung und Rebellen einigen sich auf Friedensvereinbarung

Frankfurt a.M., Nairobi (epd). Bewaffnete Gruppen, Regierungsvertreter und Opfer haben sich auf ein Ende der Gewalt im Osten der Demokratischen Republik Kongo geeinigt. Die Vereinbarung sieht die Entwaffnung und Auflösung der Rebellengruppen vor, ebenso wie ihre Wiedereingliederung in das zivile Leben, wie der UN-finanzierte lokale Sender Radio Okapi am Dienstag berichtete.

Evangelische Friedensarbeit kritisiert Klimafolgen durch Militär

Bonn (epd). Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) weist auf die Folgen für das Klima durch Kriege hin. „Allein der Krieg in der Ukraine hat nicht nur schlimme humanitäre, sondern auch große ökologische Folgen“, sagte EAK-Referent Michael Kettelhoit am Montag.

Historiker Clark sieht keine Weltkriegsgefahr wie 1914

Hamburg (epd). Der britische Historiker Christopher Clark sieht keine Gefahr, dass sich der Ukraine-Krieg zu einem Weltkrieg ausweitet. Die Existenz von Atomwaffen halte den russischen Präsidenten Wladimir Putin von einem Angriff auf Polen ab, sagte Clark in einem am Sonntag online veröffentlichen „Spiegel“-Interview. Das sei der große Unterschied zum Beginn der Ersten Weltkrieges 1914.

Auf den Spuren des Heiligen Franziskus für Frieden in der Ukraine

Herford (epd). Der evangelische Pfarrer Berthold Keunecke aus dem ostwestfälischen Kirchenkreis Herford will barfuß ein Zeichen der Solidarität mit den ukrainischen Menschen setzen, die vor dem russischen Angriffskrieg geflohen sind oder in ihrer Heimat in den Luftschutzkellern ausharren.