Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Militärbischof: Ditib darf nicht in Kirchliche Friedensarbeit hineinwirken

Lüneburg (epd). Der evangelische Militärbischof Sigurd Rink hat klare Regeln für eine muslimische Seelsorge bei der Bundeswehr gefordert. Von vornherein sei klar, dass kein ausländischer Staat in die Kirchliche Friedensarbeit hineinwirken dürfe, sagte Rink laut Redemanuskript am Freitag in Lüneburg.

Plakatmotiv zur Ökumenischen Friedensdekade von Michaela Gruchot

Bonn (epd). Das Plakatmotiv der diesjährigen Ökumenischen Friedensdekade stammt von Michaela Gruchot. Die Jury wählte den Entwurf der Berliner Künstlerin in einem bundesweiten Plakatwettbewerb aus 43 Bewerbungen aus, wie der Verein für Friedensarbeit im Raum der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Freitag in Bonn mitteilte. Die Ökumenische Friedensdekade vom 11. bis 21.

Kirchliche Friedensbeauftragte fordern eine Trendwende zu einer zivilen Friedenspolitik

Die Friedensbeauftragten von neun evangelischen Landeskirchen haben sich in Schreiben an Bundestagsabgeordnete, die in der vergangenen Legislaturperiode Mitglied im Haushalts- oder Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages waren, gewandt und sie darin aufgefordert, in der kommenden Legislaturperiode und bei den Koalitionsverhandlungen für die neue Bundesregierung die Forderung der NATO n

Kolumbianischer Präsident bricht Friedensdialog mit ELN-Guerilla ab

Rio de Janeiro (epd). Der Friedensprozess mit der kolumbianischen ELN-Guerilla muss einen erneuten Rückschlag hinnehmen. Präsident Juan Manuel Santos erteilte einer Wiederaufnahme der Verhandlungen mit den linken Rebellen am Montag (Ortszeit) eine Absage. Grund sind mehrere Anschläge der ELN auf Polizeistationen, bei denen sieben Beamte getötet und zahlreiche verletzt wurden.

Weltgebetstags-Komitee für Friedensnobelpreis vorgeschlagen

Soest (epd). Das Internationale Komitee des Weltgebetstags der Frauen ist für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen worden. Die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen habe fast 44.000 Unterschriften für eine Kampagne zur Nominierung gesammelt, teilte die Organisation am Dienstag in Soest mit.

EKD-Konferenz für Friedensarbeit trifft sich in Loccum

Der Rückblick auf das Reformationsjubiläum, die aktuellen Prozesse in den Landeskirchen auf dem Weg zu einer Kirche des gerechten Friedens und der Blick auf das Schwerpunktthema Frieden bei der EKD-Synode 2019 stehen im Mittelpunkt der neunten Konferenz für Friedensarbeit im Raum der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), die am 4. und 5.

Angeklagt wegen Pazifismus

Mainz (epd). Möglicherweise ist es für Ruslan Kotsaba die vorerst letzte Auslandsreise: Vor überschaubarer Zuhörerzahl erzählt der ukrainische Journalist bei einem Besuch in Mainz vom Krieg in seinem Heimatland und von Repressalien gegen kritische Journalisten und Friedensaktivisten.