Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Bischof Kohlgraf: Seid Boten des Friedens

Mainz (epd). Anlässlich des 80. Jahrestages der Bombardierung von Mainz hat der Mainzer katholische Bischof Peter Kohlgraf die Menschen dazu aufgerufen, zu „Botinnen und Boten des Friedens“ zu werden.

Hermann Diem: Bekenner gegen die Nazis

Dieser Kirchenmann riskierte sein Leben: Den Eid auf Adolf Hitler verweigerte er, Juden versteckte er vorübergehend im Pfarrhaus. Vor 50 Jahren ist der württembergische Pfarrer Hermann Diem gestorben.

Plakatwettbewerb Ökumenische FriedensDekade 2025 „Komm den Frieden wecken“ entschieden

Der Gewinner des diesjährigen Plakatwettbewerbs der Ökumenischen FriedensDekade steht fest. Die Jury hat sich für den Entwurf von Sebastian Schmidt aus Obertshausen entschieden. Sein Design, das eine Taube darstellt, die aus einem Megafon fliegt, umgeben von buntem Konfetti, symbolisiert auf kraftvolle Weise das Motto „Komm den Frieden wecken“

Außergewöhnlicher Diskurs zu Rüstung und Frieden

Es war sicher ein außergewöhnlicher Diskursraum, den der Studientag der Evangelischen Friedensarbeit im Raum der EKD in der Evangelischen Akademie in Loccum eröffnete. Viele Akteure aus der Friedensarbeit und der Friedensbewegung sowie Vertreterinnen und Vertreter der Rüstungsindustrie und der Politik redeten nicht über-, sondern miteinander über Fragen von Rüstung, Ethik und Frieden.

EKD-Friedensbeauftragter kritisiert militaristische Sprache

Loccum/Kr. Nienburg (epd). Rund 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sieht der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Friedrich Kramer, eine zunehmend militaristische Sprache in der außen- und sicherheitspolitischen Diskussion in Deutschland.

Konferenz für Friedensarbeit wählt neuen Arbeitsausschuss

Die Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD hat auf ihrer Tagung in der Evangelischen Akademie Loccum turnusgemäß den Arbeitsausschuss der Konferenz gewählt, der in den kommenden drei Jahren die Geschäfte der Konferenz zwischen den jährlichen Tagungen führen wird.

Mit entschiedener Zuversicht auf friedenspolitische Entwicklungen schauen

Das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren müsse Anlass sein zur kritischen Prüfung der friedenspolitischen Haltung der Kirchen und des aktuellen außen- wie rüstungspolitischen Handelns in der Welt. Dies betonte der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Friedrich Kramer.