Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Initiative will "christlichen Friedensruf" an den Kirchentag senden

Hannover (epd). Die Initiative „Christlicher Friedensruf Hannover 2025“ will vom 1. bis zum 3. Mai am Rande des 39. Evangelischen Kirchentags in Hannover „eine mutige, starke und beherzte theologische Stimme gegen die Militarisierung der nationalen und internationalen Politik und der Gesellschaft hörbar“ machen.

EKD-Friedensbeauftragter Kramer zu Gast in Bremen

Bremen (epd). Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und Landesbischof der Mitteldeutschen Kirche, Friedrich Kramer, ist am Donnerstag Gastredner in der Bremer St. Remberti-Kirchengemeinde.

Kirchliche Friedensarbeit: "Da sterben zwei Kinder Gottes"

Stuttgart (epd). Stefan Schwarzer, Friedenspfarrer und Friedensbeauftragter der württembergischen Landeskirche, sieht die Möglichkeiten kirchlicher Friedensarbeit realistisch. „Wir flüstern nicht dem Kanzler ein, was er zu tun hat“, sagte er dem Evangelischen Pressedienst (epd). Dennoch trügen die Kirchen zur Meinungsbildung bei.

Politologe: Friedensbewegung öffnet sich für das Militärische

Loccum (epd). Der Politologe Thomas Müller-Färber sieht in der christlichen Friedensbewegung eine zunehmende Bereitschaft, eine Aufrüstung als notwendig anzuerkennen. „Die starke Friedensbotschaft des Evangeliums ist nach wie vor richtig“, sagte der Studienleiter der Evangelischen Akademie Loccum dem Evangelischen Pressedienst (epd).