Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Weiter Streit über Killerroboter bei den UN

Genf (epd). Der internationale Streit über sogenannte Killerroboter geht in die nächste Runde. Auf einer dreitägigen UN-Konferenz in Genf wollen mehr als zwei Dutzend Staaten erneut Verbotsverhandlungen für die Roboter verlangen, wie am Mittwoch aus Diplomatenkreisen verlautete. Unter den Befürwortern solcher Gespräche sind demnach Österreich und Belgien.

Bischöfe bedauern kirchliche Unterstützung für Ersten Weltkrieg

Stuttgart (epd). An das Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren haben am Mittwoch die baden-württembergischen Kirchen in einem ökumenischen Gottesdienst in Stuttgart erinnert. Der Bischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Frank Otfried July, sprach laut einer kirchlichen Pressemitteilung in seiner Predigt das Versagen damaliger Amtsträger an.

Amos-Preis für Pfarrer und Friedensaktivist

Stuttgart/Blaubeuren (epd). Für sein friedenspolitisches Engagement erhält der evangelische Pfarrer Rainer Schmid den Amos-Preis für Zivilcourage der württembergischen Vereinigung "Offene Kirche". Der Pfarrer in Blaubeuren bei Ulm setze sich "beständig und beharrlich" gegen militärische Gewalt ein, heißt es in einer Mitteilung der Geschäftsführerin des Preises, Katrin Altpeter, vom Dienstag.

Landminen fordern in Krisenregionen zunehmend Opfer

Berlin/Genf (epd). Mindestens 7.239 Menschen sind im vergangenen Jahr Opfer von Minen, Blindgängern und improvisierten Sprengsätze geworden. Wie aus dem am Dienstag veröffentlichten "Landminenmonitor 2018" der Hilfsorganisation Handicap International hervorgeht, wurden fast 2.800 Menschen getötet und weitere gut 4.400 Personen verletzt.

Friedenspfarrer für Beseitigung von Kriegsdenkmälern in Kirchen

Speyer (epd). Der pfälzische Friedenspfarrer Detlev Besier hat sich dafür ausgesprochen, Kriegsdenkmäler in Kirchen möglichst zu beseitigen. Es sei unsäglich, dass solche Denkmäler in Kirchen Platz gefunden hätten, sagte Besier anlässlich des Volkstrauertags (18. November) am Donnerstag in Speyer.

Militärbischof für kritischen Umgang mit Kriegsdenkmälern

Speyer/Frankfurt a.M. (epd). Der evangelische Militärbischof Sigurd Rink hat sich anlässlich des Volkstrauertags am Sonntag für einen kritischen Umgang mit Kriegsdenkmälern in Kirchen ausgesprochen. Kriegsdenkmäler seien Bestandteil der Erinnerungskultur des Ersten und Zweiten Weltkriegs.

Renke Brahms: „Antwort auf Krieg 3.0 muss Frieden 3.0 sein“

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms, hat aus Anlass der Ökumenischen FriedensDekade vor den Gefahren einer zunehmenden Digitalisierung und Automatisierung kriegerischer Waffen gewarnt.

Renke Brahms berichtet über Vorbereitungen zur Dresdner EKD-Friedenssynode

Die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland 2019 in Dresden wird die „Friedensarbeit in der evangelischen Kirche“ als Schwerpunktthema haben. Schon jetzt laufen dazu die Vorbereitungen, auf der EKD-Synode in Würzburg berichtete nun der EKD-Friedensbeauftragte Renke Brahms über den aktuellen Stand.