Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Maas kündigt Initiative für globale Rüstungskontrolle an

Osnabrück (epd). Bundesaußenminister Heiko Maas will eine globale Abrüstungsinitiative starten, um neuartige Waffensysteme einer Kontrolle zu unterwerfen. "Es muss alles auf den Tisch. Unsere Regeln müssen mit der technologischen Entwicklung immer neuer Waffenarten Schritt halten", sagte der SPD-Politiker der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Sonnabend).

Ökumenische Friedensdekade 2019 zum Thema "Friedensklima"

Bonn (epd). Die bundesweite Ökumenische Friedensdekade vom 10. bis zum 20. November 2019 soll unter dem Motto "Friedensklima" stehen. Damit wollten die Trägerorganisationen auf Zusammenhänge zwischen dem Klimawandel und dadurch entstehenden Kriegen und Konflikten aufmerksam machen, erklärte der Vorsitzende Jan Gildemeister am Freitag in Bonn.

EKHN erarbeitet friedensethische Stellungnahme

Frankfurt a.M. (epd). Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) wird eine friedensethische Stellungnahme erarbeiten. Die Synode beauftragte am Freitag in Frankfurt am Main einstimmig den zuständigen Ausschuss, einen Text bis zur nächsten Tagung im kommenden Frühjahr zu erarbeiten.

Margot Käßmann kommt 2019 nach Büchel

Wie schon in diesem Jahr soll es auch 2019 am zweiten Jahrestag der Verabschiedung des Atomwaffenverbotsvertrages durch 122 Staaten, dem 7. Juli, einen Aktionstag am letzten deutschen Atomwaffenstützpunkt in Büchel in der Eifel geben.

Hannoversche Landeskirche will weitere Friedensorte fördern

Hannover (epd). Die hannoversche Landeskirche will weitere "Friedensorte" fördern. Für 2019 und 2020 seien dafür je 300.000 Euro in den Haushalt eingestellt, sagte der Vorsitzende des Ausschusses für Mission und Ökumene, Ottomar Fricke, am Donnerstag vor der Landessynode in Hannover. Anlässe wie Gedenktage und besondere Orte seien wichtig, um vor allem junge Menschen zu erreichen.

Rüstungsgegner kritisieren UN-Konferenz zu Killerrobotern

Genf (epd). Rüstungsgegner haben von den UN-Mitgliedsländern ein globales Verbot von Killerrobotern verlangt. Das Ergebnis einer UN-Konferenz über die menschlich nicht kontrollierbaren Waffensysteme sei enttäuschend, kritisierte die Internationale Kampagne zum Verbot von Killerrobotern am Samstag in Genf.

Landesbischof: Waffeneinsatz bleibt "notwendige Möglichkeit"

Bad Boll (epd). Die Evangelische Landeskirche in Württemberg sieht sich nach Einschätzung ihres Bischofs Frank Otfried July nicht als pazifistische Kirche. Der Einsatz von Waffen gegen Bosheit und tiefste Menschenverachtung sei eine "notwendige Möglichkeit", sagte July laut Redemanuskript am Samstag bei einer Friedenstagung in der Evangelischen Akademie Bad Boll bei Göppingen.

EKD-Beauftragter Brahms: Jeder kann Frieden stiften

Bremen (epd). Zum Frieden in der Gesellschaft kann nach Auffassung des evangelischen Friedensbeauftragten Renke Brahms jeder beitragen. "Das beginnt zu Hause am Esstisch mit dem Gespräch in der Familie oder mit Freunden im Restaurant", sagte Brahms am Mittwoch in einem Gottesdienst zum Buß- und Bettag in Bremen. Es komme darauf an, wie man miteinander rede.