Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

UN-Ermittler: Syriens Kinder erleiden grausame Gewalt

Genf (epd). Kinder in Syrien erleiden laut den Vereinten Nationen unvorstellbare Gewalt. Seit Beginn des Krieges seien Mädchen und Jungen in großer Zahl verletzt und getötet worden, hieß es in einer UN-Untersuchung, die am Donnerstag in Genf vorgestellt wurde.

"Die Axt an die Wurzel des Nationalsozialismus legen"

Hannover (epd). Am Morgen des 9. Januar 1945 führen Polizisten dem nationalsozialistischen "Volksgerichtshof" in Berlin acht Männer vor. Einer der Angeklagten ragt schon rein körperlich heraus: Helmuth James Graf von Moltke (1907-1945), Jurist und Gutsbesitzer aus Schlesien, ist zwei Meter groß, so dass er sich zu Gesprächspartnern manchmal hinunterbeugt.

Urteil: Ehemaliger Sanitätsoffizier muss Studienkosten zurückzahlen

Düsseldorf (epd). Ein ehemaliger und vorzeitig entlassener Zeitsoldat muss die Kosten für sein Medizinstudium und die ärztliche Fachausbildung während der Bundeswehr-Dienstzeit zurückzahlen. Zu Recht verlange die Bundeswehr von dem Mann Kosten in Höhe von insgesamt 57.000 Euro zurück, erklärte das Verwaltungsgericht Düsseldorf am Dienstag (AZ: 10 K 15016/16).

Friedensinstituts-Direktorin kritisiert Tötung von iranischem General

Freiburg (epd). Die geschäftsführende Direktorin des Friedensinstituts Freiburg, Karen Hinrichs, hat die gezielte Tötung des iranischen Generals Ghassem Soleimani durch die USA kritisiert. Das Vorgehen der USA sei eine "eklatante Verletzung völkerrechtlicher Minimalstandards", sagte Hinrichs am Montag in Freiburg. Damit rücke sich Amerika weiter weltpolitisch ins Abseits.

Erzbischof Schick kritisiert gezielte Tötung von iranischem General

Bamberg/München (epd). Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat die gezielte Tötung des iranischen Generals Ghassem Soleimani durch die USA kritisiert. Die katholische Kirche könne es "natürlich nicht akzeptabel finden, was zur Zeit von dem Iran und auch von den USA im Irak und in anderen Ländern geschieht", sagte Schick dem Bayerischen Rundfunk (BR) am Samstag.

150 Menschen demonstrieren für Frieden am Persischen Golf

Berlin (epd). Etwa 150 Menschen haben am Samstag in Berlin für Frieden in der Golfregion und gegen eine weitere Eskalation des Konflikts zwischen dem Iran und den USA demonstriert. Zu der Kundgebung am Brandenburger Tor hatten mehrere Friedensorganisationen aufgerufen.

Verbandspräsident Fürst kritisiert Staatsvertrag für Militärrabbiner

Berlin (epd). In der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland gibt es auch Kritik an dem kürzlich unterzeichneten Staatsvertrag für Militärrabbiner in der Bundeswehr. "Gut gemeint ist das Gegenteil von gut", schreibt der Präsident des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden von Niedersachsen, Michael Fürst, in einem Gastbeitrag für die Wochenzeitung "Die Kirche".

„Kein Krieg zwischen den USA und dem Iran!“

„Kein Krieg zwischen den USA und dem Iran!“, so lautet das Motto eines Aufrufs aus der Friedensbewegung zu einer Kundgebung am kommenden Samstag, 11. Januar, am Brandenburger Tor in Berlin. Anlass ist die drohende Kriegsgefahr in der Golfregion, nachdem von einer Drohne der US-Armee ein iranischer General gezielt getötet wurde und der Iran zwei Militärbasen im Irak angriff.

Militärbischof begrüßt Teilabzug deutscher Soldaten aus Irak

Frankfurt a.M./Berlin (epd). Der evangelische Militärbischof Sigurd Rink hat einen vorübergehenden Abzug deutscher Soldaten aus dem Irak begrüßt. "Es geht zurzeit gar nicht anders, weil die Bedrohungslage so unmittelbar ist, wie die vergangene Nacht gezeigt hat", sagte Rink am Mittwoch in Frankfurt am Main dem Evangelischen Pressedienst (epd).