Weltweit sind Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Gewalt, und zerstörten Lebensgrundlagen. Sie sind auf der Suche nach Sicherheit und Frieden. Das Recht auf Asyl ist ein Menschenrecht und darf niemandem verwehrt werden.
Berlin/Genf (epd). Angesichts der Kämpfe um die nordirakische Millionen-Stadt Mossul sorgen sich Hilfsorganisationen und die Bundesregierung um den Schutz der Zivilbevölkerung. Helfer, die UN sowie die irakische Regierung seien bisher gut vorbereitet, um Flüchtlinge in der Region zu versorgen, allerdings könnten Probleme nicht ausgeschlossen werden.
Münster (epd). Der jordanische König Abdullah II. hat für die Aufnahme Hunderttausender Flüchtlinge in seinem Land und seine Nahost-Friedensbemühungen den Internationalen Preis des Westfälischen Friedens erhalten. Abdullah und seine Landsleute hätten Maßstäbe für Humanität und Mitmenschlichkeit gesetzt, sagte Bundespräsident Joachim Gauck am Samstag bei der Preisverleihung in Münster.
Bremen (epd). Trotz der scheinbar aussichtslosen Perspektive auf Schritte zu einer zeitweisen Waffenruhe in Syrien gibt es nach Auffassung des evangelischen Friedensbeauftragten Renke Brahms keine Alternative zur Diplomatie.
Rom/New York (epd). Aufrufe zum Frieden in Syrien: Papst Franziskus verlangte am Donnerstag verstärkte Bemühungen der internationalen Gemeinschaft, um den Bürgerkrieg zu beenden. "Wir scheinen uns in einer ausweglosen Spirale aus Arroganz und Tatenlosigkeit zu befinden", beklagte er Vatikanangaben zufolge bei einer Begegnung mit Vertretern katholischer Hilfsorganisationen aus der Region.
Genf (epd). Drei Tage nach dem verheerenden Angriff auf einen humanitären Konvoi haben die Vereinten Nationen ihre Hilfslieferungen in Syrien wieder aufgenommen. Der humanitäre Berater der UN für Syrien, Jan Egeland, sagte in Genf, er hoffe, dass die Helfer am Donnerstag die belagerte Stadt Madaya erreichen würden.
Frankfurt a.M. (epd). Trotz des verheerenden Angriffs auf einen Hilfskonvoi zu Wochenbeginn halten die USA und Russland an der brüchigen Waffenruhe in Syrien fest. Die Außenminister John Kerry und Sergej Lawrow betonten am Mittwoch im UN-Sicherheitsrat in New York, dass sich alle Konfliktparteien an die Vereinbarung halten müssten.
Genf (epd). Nach dem verheerenden Angriff auf einen Hilfskonvoi bei Aleppo stellen die Vereinten Nationen die Hilfslieferungen in Syrien vorübergehend ein. Die Gewalttat zwinge die UN zu diesem Schritt, sagte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon am Dienstag in New York.
Genf (epd). Vor Beginn der geplanten Waffenruhe am Montag bei Sonnenuntergang in Syrien haben Hilfsorganisationen die Konfliktparteien zur Einhaltung der Übereinkunft aufgefordert.
Frankfurt am Main/Berlin (epd). Die Lage der Menschen in der umkämpfen syrischen Stadt Aleppo bleibt verzweifelt. Eine schnelle Lösung zur Versorgung von rund 250.000 eingeschlossenen Männern, Frauen und Kindern zeichnete sich am Montag nicht ab. Die Bundesregierung mahnte einen ungehinderten Zugang in die Stadt an, um Nahrungsmittel und medizinischen Bedarf zu liefern.