Weltweit sind Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Gewalt, und zerstörten Lebensgrundlagen. Sie sind auf der Suche nach Sicherheit und Frieden. Das Recht auf Asyl ist ein Menschenrecht und darf niemandem verwehrt werden.
Genf/New York (epd). Die humanitäre Lage in der umkämpften syrischen Stadt Aleppo ist den UN zufolge schlimmer als irgendwo sonst auf der Welt. Die mehr als 400.000 Flüchtlinge im Westen Aleppos bräuchten umgehend Hilfe, sagte der UN-Berater für die humanitäre Lage in Syrien, Jan Egeland, am Donnerstag in Genf.
New York/Genf (epd). Die umkämpfte Rebellenhochburg Ost-Aleppo droht laut dem UN-Nothilfekoordinator Stephen O'Brien zu einem "riesigen Friedhof" zu werden. Alleine am Mittwoch seien etliche Menschen bei einem Luftangriff auf den belagerten Teil der syrischen Stadt getötet worden, berichtete O'Brien dem UN-Sicherheitsrat in New York.
Oslo/Genf (epd). Der Weltkirchenrat hat die Vertreibung von Christen durch Extremisten im Irak und in Syrien angeprangert. Hunderttausende Christen seien in den vergangenen Jahren aus Angst vor Gewalt und Terror aus den Krisenländern geflohen, heißt es in einer am Montag in Oslo vorgestellten Studie des Ökumenischen Rates der Kirchen und der Norwegischen Kirchenhilfe.
Frankfurt a.M. (epd). Die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat die Politik zu stärkeren Bemühungen für ein Ende des Kriegs in Syrien aufgefordert.
Genf (epd). Schwanger im achten Monat rannte Abeer a-Thawra auf die Straße, um Hilfe für ihren Mann zu holen. Doch niemand war da. Ihr Mann verblutete. Er wurde Opfer eines heftigen Granatenangriffs auf die syrische Stadt Daraa. Nach dem traumatischen Verlust vor drei Jahren war für die fünffache Mutter klar: "Ich will nicht nur Zuschauerin sein."
Köln/Amman (epd). Das UN-Kinderhilfswerk Unicef hat sich entsetzt über anhaltende Angriffe auf Kinder in Syrien gezeigt. In den Städten Aleppo und Goutha seien in der vergangenen Woche neun Kinder bei Angriffen auf Schulen getötet worden, teilte Unicef Deutschland am Montag in Köln mit. Im Osten von Aleppo und Idlib seien Krankenhäuser angegriffen worden.
Braunschweig/Berlin (epd). Der frühere Präsident des Europäischen Parlaments, Hans-Gert Pöttering (CDU), hat dazu aufgerufen, Europa für Flüchtlinge offen zu halten.
Bonn (epd). Das Bonner Friedens- und Konfliktforschungsinstituts BICC hat sich im vergangenen Jahr schwerpunktmäßig mit dem Thema Flucht befasst. Im Fokus standen Themen wie Fluchtursachen sowie Integration und Rückwanderung von Flüchtlingen, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Jahresbericht 2015/16 des Internationalen Konversionszentrums Bonn (BICC) hervorgeht.
Wustrow/Kr. Lüchow-Dannenberg (epd). Flüchtlinge können sich jetzt in einem Seminar zu Konfliktvermittlern ausbilden lassen. Die Bildungs- und Begegnungsstätte "Kurve Wustrow" im niedersächsischen Wendland lädt dazu gemeinsam mit der hannoverschen Landeskirche ab dem 2. Dezember ein, wie ein Kirchensprecher mitteilte.