Ab 2026 wollen die USA Marschflugkörper und Raketen in Deutschland stationieren. Die EKD-Ratsvorsitzende Kirsten Fehrs und der Politologe Thomas Müller-Färber sehen das zwar als notwendig. Ebenso nötig sei aber eine Diskussion darüber, sagen sie.
Hannover (epd). Die amtierende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Kirsten Fehrs, beklagt eine mangelnde Debatte über die angekündigte Stationierung von konventionellen Mittelstreckenraketen in Deutschland im Jahr 2026. „Um diese Frage ist es ziemlich still geworden“, erklärte Fehrs am Freitag in Hannover.
Offenbach (epd). Auch zwei Jahre nach der am 21. September 2022 vom russischen Präsidenten Wladimir Putin erklärten Teilmobilmachung wird nach Angaben des Vereins Connection russischen Kriegsdienstverweigerern in aller Regel kein Asyl in Deutschland gewährt.
Die Bundeswehr hat für ihr neues Heimatschutzregiment viel mehr Bewerbungen erhalten, als Dienstposten vergeben werden. Unter den Interessierten sind einige, die den Wehrdienst zuvor verweigerten.
Der Krieg in der Ukraine hat weitreichende Folgen auch für die dort lebenden Lutheraner. Er belastet zudem die Beziehungen zwischen den Mitgliedern der konfessionellen Minderheit in Russland und in der Ukraine.
Die Spitze der evangelischen Militärseelsorge sortiert sich neu. Am Donnerstag wurde der neue Militärgeneraldekan Kirschner ins Amt eingeführt. Der Militärbischof arbeitet derweil an einer "Art geistlichem Operationsplan Deutschland".
Berlin (epd). Die evangelische Militärseelsorge bereitet nach den Worten des Militärbischofs Bernhard Felmberg ein Konzept für den Fall eines Kriegs vor. „Es wäre fahrlässig, wenn wir in einem hoffentlich niemals eintretenden Verteidigungsfall nicht handlungsfähig wären“, sagte Felmberg dem in Berlin erscheinenden „Tagesspiegel“ (Donnerstag).
Berlin (epd). Der Vorsitzende der Bundestags-Enquete-Kommission zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr, Michael Müller (SPD), hat weitere Bemühungen gefordert, gefährdete Afghaninnen und Afghanen in Deutschland aufzunehmen.
Frankfurt a.M. (epd). Fünf Palästinenser sind mit einem Eilantrag gegen deutsche Rüstungsexporte nach Israel gescheitert. Die Antragsteller hatten vorgebracht, dass die Ausfuhrgenehmigungen wegen völkerrechtlichen Verstößen Israels rechtswidrig seien, teilte das für das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zuständige Verwaltungsgericht Frankfurt am Main am Mittwoch mit.
Bremen (epd). Nach dem Anschlag von Solingen und den Schüssen vor dem israelischen Generalkonsulat in München geraten einmal mehr die sozialen Netzwerke als Orte islamistischer Radikalisierung in den Fokus. Ansprachen dieser Art haben nach den Terrorangriffen der Hamas auf Israel am 7.