SPD, Union, Grüne und FDP im Bundestag haben sich auf eine Resolution gegen Antisemitismus geeinigt. Die vier Fraktionen befürworten etwa die Exmatrikulation antisemitischer Studierender.
Hannover, Berlin (epd). Das UN-Welternährungsprogramm sieht sich eigenen Aussagen zufolge nicht als Alternative für das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge (UNRWA).
Genf (epd). Seit Oktober 2023 sind bei den Kämpfen zwischen Israel und der radikal-islamischen Hisbollah-Miliz laut den UN mehr als 2.800 Libanesinnen und Libanesen getötet worden. Rund 13.000 Menschen aus dem Land hätten Verletzungen erlitten, teilte das UN-Büro zur Koordinierung humanitärer Hilfe am Freitag in Genf mit.
Limburg (epd). Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, hat jeder Form von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus eine Absage erteilt. „Die weltweite Kirche kennt keine Fremden.
Berlin (epd). Die Zahl der von Konflikten und Kriegen betroffenen Kinder ist laut „Save the Children“ stark gestiegen. Im vergangenen Jahr lebten rund 473 Millionen Kinder in Konfliktgebieten, erklärte die Kinderrechtsorganisation am Donnerstag in Berlin zur Veröffentlichung eines Berichts. Dies seien fast doppelt so viele Heranwachsende wie noch vor 30 Jahren.
New York, Genf (epd). Die Mitglieder des UN-Sicherheitsrates haben sich sehr besorgt über Israels Arbeitsverbot für das Palästinenserhilfswerk UNRWA geäußert. Jede Unterbrechung oder Aussetzung der UNRWA-Aktivitäten hätte schwerwiegende humanitäre Folgen für Millionen palästinensischer Flüchtlinge, heißt es in einer am Mittwoch in New York veröffentlichten Pressemitteilung des Gremiums.
Das Verbot des Palästinenserhilfswerks in Israel sorgt international für Kritik. Ein Ende der Arbeit im Gaza-Streifen könnte die humanitäre Krise in dem Küstenstreifen weiter verschärfen.
Russische Drohnen und Raketen gehören trotz des Abstandes zur Front zum Alltag der Menschen in der ukrainischen Hafenstadt Odessa. Und trotzdem versuchen sie, ihrem Leben nachzugehen. Leidtragende des Krieges sind alle, aber vor allem die Kinder.
München (epd). Der römisch-katholische Bischof von Kiew-Schytomyr, Witalij Krywyzkyj, befürchtet nach Angaben von „Kirche in Not“, dass auch Priester zum Fronteinsatz im Ukraine-Krieg herangezogen werden könnten. „Die ukrainischen Behörden sind sehr säkular eingestellt.
Nürnberg/Bamberg/Würzburg (epd). Nach dem Protest von Stadtchefs gegen die Kürzung ihrer Mittel für Demokratieprojekte hat das Bundesfamilienministerium erklärt, das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ habe auch im kommenden Jahr 182 Millionen Euro zur Verfügung.