Hannover (epd). Die hannoversche Sozialpsychologin Christine Morgenroth will dazu ermutigen, angesichts komplexer politischer und gesellschaftlicher Herausforderungen positive Utopien zuzulassen. Denn sie sind keine Illusionen, sondern geben Hoffnung auf Veränderung, ist die Professorin an der Leibniz Universität Hannover im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) überzeugt.
Wethen (epd). Das ökumenische Netzwerk „Church and Peace“ hat die Europäische Union angesichts aktueller Entwicklungen vor einer drohenden Aufrüstungsspirale gewarnt. Es sei unverantwortlich, eine Vorkriegssituation zu deklarieren und damit massive Aufrüstung zu legitimieren, erklärte die Organisation am Mittwoch in Berlin. Damit drohe die Gefahr einer „selbsterfüllenden Prophezeiung“.
Berlin (epd). Die Bundesregierung hat die Entscheidung der israelischen Regierung zum Aussetzen der Hilfslieferungen in den Gaza-Streifen kritisiert. Man habe die Entscheidung „mit großer Sorge“ zur Kenntnis genommen, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts am Montag in Berlin.
Frankfurt a.M., Essen (epd). Viele seit dem Ende des Zweiten Weltkrieg bestehende geopolitische Gewissheiten werden laut dem katholischen Militärbischof Franz-Josef Overbeck derzeit in Frage gestellt.
Mainz (epd). Anlässlich des 80. Jahrestages der Bombardierung von Mainz hat der Mainzer katholische Bischof Peter Kohlgraf die Menschen dazu aufgerufen, zu „Botinnen und Boten des Friedens“ zu werden.
Kiel (epd). Aus Altmunition in der südwestlichen Ostsee sind bereits rund 3.000 Kilogramm gelöste giftige Chemikalien freigesetzt worden. Das zeigt eine neue Studie des Geomar Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel.
Würzburg (epd). Das politische und gesellschaftliche Klima in Deutschland besorgt den Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster. Der zunehmende Antisemitismus von rechts, von links und inzwischen auch aus der Mitte der Gesellschaft ist nur ein Grund dafür.
Bielefeld (epd). Zur Stärkung der AfD in der Bundestagswahl hat nach Einschätzung des Extremismusforschers Andreas Zick auch der Wahlkampf der anderen Parteien beigetragen.