Cagliari (epd). Bei einem Besuch auf Sardinien will der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, auf das anhaltende Sterben von Menschen im Mittelmeer aufmerksam machen.
Cagliari (epd). Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, hat den deutschen Marinesoldaten für ihren Einsatz bei der Rettung von Flüchtlingen gedankt. Das Retten von Leben könne nicht hoch genug eingeschätzt werden, sagte Bedford-Strohm am Samstag vor der Besatzung des Bundeswehr-Schiffs "Werra" im Hafen von Cagliari auf Sardinien.
New York/Frankfurt a.M. (epd). Im Südsudan sind nach UN-Angaben fast fünf Millionen Menschen von Hunger bedroht. Rund 250.000 Kinder seien akut unterernährt, erklärte der UN-Nothilfekoordinator Stephen O'Brien nach seiner Rückkehr aus dem Land am Mittwoch (Ortszeit) in New York.
Berlin (epd). Trotz der von Russland angekündigten kurzen Feuerpause sind auch am Donnerstag anhaltende Kämpfe aus der belagerten syrischen Stadt Aleppo gemeldet worden. Unbestätigten Berichten zufolge kam es am Mittwochabend zu einem Giftgasangriff in der Stadt. In Aleppo sind Hunderttausende Menschen von jeder Hilfe abgeschnitten. Trinkwasser, Medikamente und Lebensmittel gehen aus.
Büchel (epd). Mit einer Mahnwache und einer Andacht zum Gedenken an die Opfer des Atombombenabwurfs auf die japanische Stadt Nagasaki ist am Dienstag in Büchel ein 20-wöchiger Protest der Friedensbewegung zu Ende gegangen.
Frankfurt a.M. (epd). Mit einem Besuch bei deutschen Marine-Soldaten auf Sardinien wollen sich der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, und der EKD-Militärbischof Sigurd Rink für den Einsatz der Frauen und Männer bei der Rettung von Flüchtlingen bedanken.
Frankfurt a.M. (epd). Afrikanische Staats- und Regierungschefs planen angesichts der Gewalt im Südsudan die Entsendung von Soldaten. Das ostafrikanische Staatenbündnis IGAD und ein Komitee der Afrikanischen Union (AU) beschlossen am Freitag, eine regionale Truppe in das Bürgerkriegsland zu schicken, wie die Zeitung Sudan Tribune am Samstag berichtete.
Genf (epd). In den ersten Tagen der jüngsten Gewaltwelle im Südsudan sind nach UN-Angaben Hunderte Menschen getötet worden. Bei den Opfern der am 7. Juli ausgebrochenen Kämpfe handele es sich um Zivilisten und bewaffnete Angehörige der Bürgerkriegsparteien, teilte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Seid Ra'ad al-Hussein, am Donnerstag in Genf mit.
Berlin (epd). Die Zahl der Anschläge auf Moscheen und tätliche Übergriffe auf Muslime ist leicht gesunken. Im ersten Halbjahr 2016 hatten die Behörden 29 solcher Taten registriert, im zweiten Halbjahr 2015 waren es noch 44 gewesen.