Genf (epd). Syrische Oppositionelle haben die internationalen Beobachter im zerstörten Osten der Stadt Aleppo aufgefordert, die Assad-Truppen und ihre Verbündeten von weiteren schweren Kriegsverbrechen abzuhalten.
Genf (epd). Seit Beginn der Evakuierung am Donnerstag haben nach Angaben des Roten Kreuzes rund 25.000 Menschen die einstige Rebellenhochburg Ost-Aleppo in Syrien verlassen. Die Vereinten Nationen forderten am Dienstag weitere sichere Ausreisemöglichkeiten.
New York/Genf (epd). UN-Beobachter sollen die Evakuierung von Ost-Aleppo überwachen. Dies beschloss der UN-Sicherheitsrat einstimmig am Montag in New York. Demnach werden Mitarbeiter der Vereinte Nationen, des Roten Kreuzes und des Syrisch-Arabischen Roten Halbmondes den Prozess der Ausreise von Zivilisten und Rebellen aus der umkämpften syrischen Stadt begleiten.
Hannover (epd). Die Zahl der Anträge auf den Kleinen Waffenschein hat sich in Niedersachsen innerhalb des vergangenen Jahres deutlich erhöht. Mehr als 16.000 Niedersachsen beantragten nach Angaben des NDR vom Sonntag in 2016 einen Waffenschein, im Vorjahr seien es nur rund 2.000 gewesen.
Genf (epd). Im zerstörten syrischen Ost-Aleppo harren nach Schätzung der Vereinten Nationen noch immer Zehntausende Zivilisten aus. "Aleppo ist gleichbedeutend mit der Hölle", sagte der scheidende UN-Generalsekretär Ban Ki Moon am Freitag (Ortszeit) mit Blick auf die anhaltenden Kämpfe in der Stadt.
Hannover (epd). Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister beklagt angesichts der verzweifelten Lage der Menschen im syrischen Aleppo ein kollektives Versagen der Weltgemeinschaft.
Genf (epd). Tausende Kindersoldaten sind im Bürgerkrieg im Südsudan laut den UN verletzt, sexuell angegriffen oder getötet worden. Seit Beginn der Kämpfe vor drei Jahren hätten die Konfliktparteien mehr als 17.000 Minderjährige als Kindersoldaten eingesetzt, teilte das Hilfswerk Unicef am Donnerstag in Genf mit.
Frankfurt a.M./Genf (epd). In Syrien hat am Donnerstag der lang geforderte Abzug von Rebellen und Zivilisten aus dem östlichen Teil der zerstörten Stadt Aleppo begonnen. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz twitterte am Nachmittag, 20 Busse und 13 Krankenwagen seien dabei, die Frontlinie bei Ost-Aleppo zu überqueren.
Hannover (epd). Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, beklagt die Situation der Menschen in Aleppo. Im Interview mit dem Evangelischen Pressedienst weist er auf die begrenzte Handlungsmöglichkeit der Kirchen hin. Ihre Rolle sei es aber, die Welt auf die dramatische Lage hinzuweisen.
Berlin/Genf (epd). Nach Berichten über Gräueltaten der vorrückenden syrischen Armee wächst international die Sorge um die Menschen im Osten der umkämpften Stadt Aleppo. Mehr als 100.000 Menschen sollten dort am Dienstag noch in den Rebellengebieten eingeschlossen sein.