Genf (epd). Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, hat die Sprachlosigkeit zwischen Israelis und Palästinensern kritisiert. Es sei unglaublich und deprimierend, dass die beiden Konfliktparteien nicht miteinander kommunizieren, sagte Bedford-Strohm laut einer Mitteilung des Weltkirchenrates vom Freitag in Genf.
Wustrow/Kr. Lüchow-Dannenberg (epd). Flüchtlinge können sich jetzt in einem Seminar zu Konfliktvermittlern ausbilden lassen. Die Bildungs- und Begegnungsstätte "Kurve Wustrow" im niedersächsischen Wendland lädt dazu gemeinsam mit der hannoverschen Landeskirche ab dem 2. Dezember ein, wie ein Kirchensprecher mitteilte.
Haldensleben (epd). Die Bürgerinitiative Offene Heide demonstriert am Sonntag mit dem 281. Friedensweg weiter für eine zivile Nutzung der Colbitz-Letzlinger Heide. Da an diesem Tag auch die Ökumenische Friedensdekade unter dem Motto "Kriegsspuren" beginnt, soll es zum Auftakt auch Worte aus der Kirche geben, wie die Organisatoren am Mittwoch mitteilten.
Berlin (epd). Die Bundeswehr soll sich auch weiterhin an den UN-Missionen im Südsudan und im sudanesischen Darfur beteiligen. Das Bundeskabinett stimmte einer Verlängerung der Mandate am Mittwoch zu. Der Einsatz soll bis Ende 2017 dauern. An den UN-Missionen können jeweils bis zu 50 Soldaten beteiligt werden.
Bonn (epd). "Kriegsspuren" lautet das Motto der diesjährigen Ökumenischen Friedensdekade vom 6. bis 16. November. "Spuren des Krieges finden wir an vielen Orten.
Genf (epd). Die Vereinten Nationen erheben schwere Vorwürfe gegen syrische Rebellen-Gruppen. Die bewaffneten Aufständischen hätten in den vergangenen Tagen Dutzende Zivilisten durch den wahllosen Beschuss von Wohnvierteln in West-Aleppo getötet, teilten zwei UN-Vertretungen am Dienstag in Genf mit.
Aachen (epd). Die friedenspolitische Initiative Aachener Friedenspreis hat die Bundesregierung zu einem sofortigen Stopp aller Rüstungslieferungen aufgefordert.
Köln (epd). Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki hat mehr Anerkennung für die zahlreichen Zivilisten gefordert, die sich in Krisengebieten gegen Krieg und Ungerechtigkeiten einsetzen. Überall auf der Welt gebe es Menschen, die sich nicht mit der grausamen Realität abfinden wollten, sagte Woelki am Sonntag im Domradio.
Tübingen (epd). Die mediale Berichterstattung über die Kämpfe um die irakische Stadt Mossul ist nach Ansicht der Medienethikerin Jessica Heesen von einem neuen Trend geprägt.