Kaiserslautern/Saarbrücken (epd). Gegen die Beteiligung Deutschlands an Kriegen und Aufrüstung richtet sich ab Samstag die zweite Auflage einer Kampagne von Friedensgruppen in der Pfalz und im Saarland. Bis 1.
Bonn (epd). Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) wirft der Europäischen Union eine zunehmende Militarisierung vor. 60 Jahre nach der Unterzeichnung der Römischen Verträge - dem Gründungsakt der EU - gebe es Überlegungen für eine Verteidigungsunion und gemeinsame Rüstungsprojekte, sagte der Geschäftsführer des evangelischen Verbandes, Jan Gildemeister, am Freitag in Bonn.
Bonn (epd). Der Friedensbeauftragte der evangelischen Kirche, Renke Brahms, kritisiert die Entscheidung der Bundesregierung, nicht an den Verhandlungen der Vereinten Nationen über ein Verbot von Atomwaffen teilzunehmen.
Würzburg (epd). Die Anerkennung einer 27-jährigen Zeitsoldatin der Bundeswehr als Kriegsdienstverweigerin ist rechtskräftig. Das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, das für die Kriegsdienstverweigerungen von Zeit- und Berufssoldaten zuständig ist, bestätigte der jungen Frau inzwischen die Anerkennung, dieses Dokument ist unanfechtbar. Bereits am 21.
Potsdam (epd). Am Potsdamer Forschungszentrum der Bundeswehr befasst sich bis Donnerstag eine Tagung mit der Bedeutung der Reformation für das Militär. Erwartet werden rund 100 Teilnehmer, hieß es beim Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr zum Start der Tagung am Dienstag.
Limburg (epd). Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung hat die Christen dazu aufgerufen, entschiedener gegen Rassismus und Populismus einzutreten. In der Gesellschaft nehme die Aggressivität zu und immer öfter seien menschenverachtende Töne zu hören, sagte Jung am Sonntag in der Reihe der Fastenpredigten des Limburger Domkapitels.
Berlin (epd). Im Jemen herrscht seit zwei Jahren Krieg, aber die Welt nimmt kaum Notiz davon. Dabei ist die Situation katastrophal. Millionen Menschen hungern, es gibt kaum Medikamente und Kliniken werden bombardiert. Der Geschäftsführer der deutschen Sektion von "Ärzte ohne Grenzen", Florian Westphal, ist erschüttert über die Rücksichtslosigkeit, mit der im Jemen gekämpft wird.
Ebersberg (epd). Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat vor mehr Waffen in Europa gewarnt. Sicherheit bedeute nicht mehr Militär, sagte der Erzbischof von München und Freising, laut einer Mitteilung bei der Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising am Samstag in Ebersberg.
Mannheim/Würzburg (epd). Der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Josef Schuster, sieht den Reformator Martin Luther äußerst kritisch. "Für Juden ist Martin Luther eine problematische Persönlichkeit. Besonders seine späten Schriften sind klar antisemitisch", sagte der Würzburger Mediziner dem "Mannheimer Morgen" (Freitag).