Münster/Leer (epd). Der evangelisch-reformierte Kirchenpräsident Martin Heimbucher hat an Staaten der Welt appelliert, den Rüstungswettlauf zu beenden. "Wettrüsten lässt die weltlichen Mächte in Unfrieden erstarren", sagte Heimbucher beim internationalen Friedenstreffen der katholischen Gemeinschaft Sant'Egidio am Montag in Münster. "Gegen Rüstung wehrt man sich nicht mit Rüstung."
Genf (epd). Zum Auftakt einer Abrüstungskonferenz in Genf haben Menschenrechtler die USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland beschuldigt, mit Waffenexporten Konflikte anzuheizen. Viele Staaten lieferten Rüstungsgüter mit der Gefahr, dass mit ihnen Kriegsverbrechen verübt würden, kritisierten Amnesty International und weitere Organisationen.
Kaiserslautern/Ramstein (epd). Mit einer Menschenkette und einem Musikfestival sind am Samstag die Proteste gegen die US-Airbase im pfälzischen Ramstein zu Ende gegangen.
Münster (epd). Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich für legale Wege der Einwanderung nach Europa für schutzbedürftige Menschen ausgesprochen, damit sie nicht Schleppern in die Hände fallen.
Berlin (epd). Der Berliner Bischof Markus Dröge hat Gewalt im Namen von Religion verurteilt. Gewalt, Hass und Terror seien "Verrat am Glauben und Verrat an Gott", erklärte Dröge am Samstag im RBB-Hörfunk. "Der Weg der Religion ist der Weg des Friedens."
Münster/Osnabrück (epd). Der Münsteraner Bischof Felix Genn hat die Religionen zu mehr Anstrengungen für den Frieden aufgerufen. Die Zeit sei geprägt von der Auseinandersetzung zwischen Völkern und mit Gruppen, die Religion in Verbindung mit Gewalt brächten, sagte Genn am Samstagabend in Münster im Gottesdienst zum Auftakt des Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft von Sant'Egidio.
Münster/Osnabrück (epd). In Münster startet am Samstag das diesjährige Weltfriedenstreffen der katholischen Gemeinschaft von Sant'Egidio. Rund 5.000 Menschen werden zu dem dreitägigen Treffen erwartet, das am Dienstag mit einer Veranstaltung in Osnabrück schließt, wie das Bistum Münster am Freitag ankündigte.
Genf (epd). Mehr als sechs Jahre nach Beginn des Konflikts in Syrien dauert die Gewalt in dem Land laut einem UN-Bericht unvermindert an. Vor allem die Zivilisten müssten unter Militärschlägen, Belagerungen und Terror leiden, heißt es in einer Untersuchung, die die Syrien-Kommission des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen am Mittwoch in Genf vorstellte.
New York/Genf (epd). Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen will das brüchige Friedensabkommen in Mali stärken. Das UN-Gremium nahm am Dienstag in New York einstimmig einen von Frankreich eingebrachten Resolutionsentwurf an, der ein Sanktionsregime vorsieht.
Abuja/Berlin (epd). Die nigerianische Terrorgruppe Boko Haram hat laut Amnesty International in einer neuen Anschlagswelle seit April mindestens 381 Menschen getötet. Dies sei mehr als doppelt so viel wie in den fünf Monaten zuvor, erklärte die Menschenrechtsorganisation am Dienstag in Berlin.