Aachen/München (epd). Das katholische Hilfswerk Misereor und das Forum Ziviler Friedensdienst (Forum ZFD) fordern die internationale Politik dazu auf, deutlich stärker auf zivile Friedensförderung und Konfliktbekämpfung in der Welt zu setzen.
Hannover/Berlin (epd). Der Berliner Politikwissenschaftler Herfried Münkler sieht Parallelen zwischen dem 30-jährigen Krieg von 1618 bis 1648 und heutigen Kriegen wie etwa denen im Nahen und Mittleren Osten.
Genf (epd). Im Bürgerkrieg im Jemen sind laut den UN seit März 2015 rund 15.500 Zivilisten getötet oder verletzt worden. Knapp 6.000 von ihnen seien durch Gewalteinwirkung gestorben, rund 9.500 hätten Verwundungen erlitten, teilte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Seid Ra'ad al-Hussein, am Montag in Genf mit. Die Dunkelziffern könnten aber noch wesentlich höher liegen.
Oberndorf am Neckar/Berlin (epd). Ein bislang in Deutschland einmaliger Staffellauf soll im Frühjahr als Protest gegen Rüstungsexporte und für friedliche Konfliktlösungen stattfinden. Für die Aktion "Frieden geht!" haben sich 16 Organisationen zusammengeschlossen, teilte die Deutsche Friedensgesellschaft am Montag in Stuttgart mit.
Dresden (epd). Der neue kirchliche Beauftragte für Friedens- und Versöhnungsarbeit, Michael Zimmermann, ist am Sonntag in Dresden in sein Amt eingeführt worden. Der ausgebildete Diakon folgt auf Johannes Neudeck, der im September 2016 in die evangelische Landeskirche in Württemberg wechselte.
Berlin (epd). Das Deutsche Bündnis Kindersoldaten hat die künftige Bundesregierung aufgefordert, den Export von Kleinwaffen und Munition komplett sowie alle Rüstungsexporte in Länder mit bewaffneten Konflikten und schweren Menschenrechtsverletzungen zu stoppen.
Bonn (epd). Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) fordert von einer neuen Bundesregierung ein vollständiges Verbot von Kleinwaffen- und Munitionsexporten. Kleinwaffen begünstigten den Einsatz von Kindersoldaten, kritisierte die EAK am Freitag in Bonn anlässlich des Red Hand Days (12. Februar).
Osnabrück (epd). Kinderhilfswerke und Friedensgruppen fordern von der Bundesregierung einen generellen Exportstopp von Kleinwaffen und Munition. Länder, in denen es bewaffnete Konflikte oder Menschenrechtsverletzungen gebe, dürften gar nicht mehr mit Rüstungsgütern beliefert werden, verlangte am Freitag das Deutsche Bündnis Kindersoldaten.
München/Ulm (epd). Sehr verunsichert und mit bebendem Herzen betrat er die Zelle des 24-jährigen Studenten Hans Scholl im Münchner Gefängnis Stadelheim. Denn er habe nicht gewusst, wie er den Todeskandidaten in der kurzen Frist vor der Hinrichtung seelsorgerlich begleiten könne, schrieb Pfarrer Karl Alt in seinen Erinnerungen.
Oldenburg/Rastede (epd). Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg rückt mit einer Veranstaltungsreihe das Thema Frieden in den Blickpunkt. Der "friedensethische Konsultationsprozess" solle dazu einladen, über Fragen und Aspekte des Leitbilds eines gerechten Friedens miteinander ins Gespräch zu kommen, teilte die Kirche am Mittwoch mit.