Genf/Berlin (epd). Vertreter der Vereinten Nationen haben sich entsetzt über die eskalierende Gewalt in Syrien geäußert. Bei den jüngsten Angriffen mit Flugzeugen und Artillerie auf die Rebellenhochburg Ost-Ghuta seien rund 40 Zivilisten getötet und mehr als 150 verletzt worden, teilte der Sprecher des UN-Büros zur Koordinierung humanitärer Hilfe (Ocha), Jens Laerke, am Dienstag in Genf mit.
Berlin (epd). Personalmangel sorgt nach Angaben des Wehrbeauftragten Hans-Peter Bartels für Überlastung und Frustration in der Bundeswehr. Weil so viel Personal fehle - etwa Führungskräfte, Ausbilder oder Spezialisten - bleibe der Dienst an den einfachen Soldaten hängen, kritisierte der SPD-Politiker am Dienstag in Berlin bei der Vorstellung seines Jahresberichtes 2017.
München (epd). Erinnern und Handeln: Beim Gedenkgottesdienst zum 75. Jahrestag der Verhaftung der Geschwister Scholl haben Kirchenvertreter am Sonntagabend zum energischen Widerstand gegen jede Form von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Kriegstreiberei aufgerufen.
Dresden (epd). Die stille Geste des Protests hat Geschichte geschrieben: Bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko hält der afroamerikanische Weltklassesprinter Tommie Smith auf den Siegerpodest seine in einen schwarzen Handschuh gehüllte Faust in den Himmel. Ebenso tut es der Drittplatzierte John Carlos.
Rio de Janeiro (epd). Hunderte Menschen drängen sich auf der gut 300 Meter langen Brücke über den Táchira-Fluss, die Venezuela mit Kolumbien verbindet. Seit die kolumbianische Regierung Ende vergangener Woche die Grenzkontrollen verschärft hat, dauert der Grenzübertritt mindestens eine, manchmal auch mehrere Stunden.
Kabul/Genf (epd). Mehr als 10.000 Zivilpersonen wurden im vergangenen Jahr laut den Vereinten Nationen in dem Konflikt in Afghanistan getötet oder verletzt. Normale Menschen müssten in dem Krisenland entsetzliches Leid erdulden, erklärte der UN-Sonderbeauftragte für Afghanistan, Tadamichi Yamamoto, am Donnerstag in Kabul.
Bielefeld (epd). Der Bielefelder Philosoph Rüdiger Bittner hat die deutsche Rüstungs- und Verteidigungspolitik als Gefahr für den Frieden kritisiert. Leitlinie des Weißbuches der Bundesregierung zur Zukunft der Bundeswehr sei Sicherheit und nicht Frieden, erklärte Bittner am Mittwochabend in Bielefeld.
Berlin (epd). Sieben Jahre nach der Aussetzung der Wehrpflicht sieht der evangelische Militärbischof Sigurd Rink die Entscheidung für eine Berufsarmee kritisch.
Bonn/Bautzen (epd). Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) begrüßt die Entscheidung des sächsischen Oberverwaltungsgerichts, syrische Kriegsdienstverweigerer als Flüchtlinge anzuerkennen. "Kriegsdienstverweigerung ist ein Menschenrecht", sagte der EAK-Vorsitzende Christoph Münchow am Dienstagabend in Bonn.
Düsseldorf (epd). Die Zahl der Bewerber mit Abitur hat bei der Bundeswehr im Jahr 2017 einen neuen Höchstwert erreicht. Von den rund 125.000 Bewerberinnen und Bewerbern hatten im vergangenen Jahr 42,7 Prozent mindestens ein Fachabitur, wie die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" (Mittwoch) unter Berufung auf Zahlen des Verteidigungsministeriums berichtet.