New York / Genf (epd). Bei Friedensmissionen und humanitären Hilfsaktionen sind von Juli 2016 bis Dezember 2017 insgesamt 140 Mitarbeiter der Vereinten Nationen getötet worden. Die Weltorganisation würdige die Dienste und das Opfer der Getöteten, erklärte Generalsekretär António Guterres bei einer Gedenkzeremonie am Donnerstag in New York.
Bremen/Büchel (epd). Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, will vor dem Bundeswehr-Fliegerhorst im rheinland-pfälzischen Büchel gegen Atomwaffen predigen. Der leitende Bremer Theologe engagiert sich am 7.
Köln (epd). Mit einem neuen Verein wollen ranghohe Juden, Katholiken und Protestanten auf die Bedeutung des Judentums für Deutschland aufmerksam machen. Der Verein "321: 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" ist am Mittwochabend in der Kölner Synagogengemeinde gegründet worden, wie ein Pressesprecher dem Evangelischen Pressedienst (epd) mitteilte.
Büchel/Bonn (epd). Christen aus mehreren evangelischen Landeskirchen und die katholische Friedensorganisation Pax Christi rufen für den 7. Juli zu einem Aktionstag im rheinland-pfälzischen Büchel gegen Atomwaffen auf.
Genf (epd). Die Vereinten Nationen sind alarmiert über die eskalierende Gewalt zwischen ethnischen Gruppen in Mali. Dutzende Menschen seien in den vergangenen Wochen in Zentralmali getötet worden, erklärte ein Sprecher des Flüchtlingshilfswerks UNHCR am Dienstag in Genf. Rund 3.000 Menschen seien in das benachbarte Burkina Faso geflohen.
Berlin (epd). Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) feiert das 60-jährige Bestehen der Organisation Ende Mai mit mehreren Veranstaltungen. ASF-Geschäftsführerin Dagmar Pruin sagte am Montag in Berlin, dass sich die Organisation auch künftig für eine kritische und sensible Auseinandersetzung mit den Folgen der nationalsozialistischen Verbrechen engagieren werde.
Trier/München (epd). Bayerns evangelischer Landesbischof, Heinrich Bedford-Strohm, hat den Angriff der Westmächte USA, Frankreich und Großbritannien auf Ziele in Syrien kritisiert. "Ich glaube, viele von uns haben das Gefühl: Man muss irgendetwas tun gegen die Verletzung der elementarsten Regeln des Völkerrechts durch Giftgasangriffe", erklärte Bedford-Strohm am Samstag in Trier.
Rom (epd). Papst Franziskus hat mit großer Sorge auf die Gewalt-Eskalation in Syrien reagiert. Er sei "zutiefst erschüttert", sagte er am Sonntag beim Regina-Coeli-Gebet auf dem römischen Petersplatz. In der Nacht zu Samstag hatten die USA, Großbritannien und Frankreich syrische Ziele gemeinsam mit Raketen angegriffen.
Mutlangen/Genf (epd). Eine Delegation der Friedenswerkstatt Mutlangen stellt vor der UNO in Genf das "Mutlanger Manifest" vor. Die Delegation trete ein für ein weltweites Atomwaffenverbot, teilte Wolfgang Schlupp-Hauck, Vorsitzender der Friedenswerkstatt, mit.
Berlin (epd). Die Bundesregierung hat sich hinter die westlichen Militärschläge in Syrien gestellt. "Der Militäreinsatz war erforderlich und angemessen, um die Wirksamkeit der internationalen Ächtung des Chemiewaffeneinsatzes zu wahren und das syrische Regime vor weiteren Verstößen zu warnen", erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Samstag in Berlin.