Bonn (epd). Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat an die Luftangriffe der Nato vor 20 Jahren gegen das damalige Jugoslawien erinnert. "Dieses militärische Eingreifen war falsch, es bedeutete vor allem aber in vieler Hinsicht einen Damm- und Tabubruch, der bis heute nachwirkt", erklärte AGDF-Geschäftsführer Jan Gildemeister am Mittwoch in Bonn.
Münster (epd). Bei Datennutzungen der US-Militärbasis Ramstein für Drohnenangriffe sieht das Oberverwaltungsgericht Münster die Bundesregierung zur Überprüfung verpflichtet. Im Fall von durch US-Drohnen getötete Menschen im Jemen entschied das Gericht in einem am Dienstag veröffentlichten Urteil, dass die Bundesrepublik prüfen müsse, ob die Angriffe im Einklang mit dem Völkerrecht stehen.
Stuttgart (epd). Jesus Christus war nach Ansicht des Journalisten Franz Alt "der größte Störenfried". Er störe allerdings nicht den Frieden, sondern die "Friedhofsruhe der Kirchen", sagte Alt bei der Verleihung des Amos-Preises an den württembergischen Pfarrer Rainer Schmid.
Bonn/Dortmund (epd). Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) will mit einer Menschenkette ein sichtbares Zeichen für den Frieden auf dem Kirchentag in Dortmund setzen. Unter dem Motto "Vertraue dem Frieden und lebe ihn!" werde das Leitwort des diesjährigen Kirchentages "Was für ein Vertrauen" aufgegriffen, kündigte die AGDF am Montag in Bonn an. Die Friedensaktion soll am 22.
Seeheim-Jugenheim (epd). Vor dem Hintergrund der Anschläge auf zwei Moscheen in Neuseeland mit zahlreichen Toten haben führende Vertreter von Christentum, Juden und Muslimen in Hessen gemeinsam zum Einsatz gegen Rassismus aufgerufen.
Bonn/Hannover (epd). Die evangelische Friedensarbeit in Deutschland lehnt den von der CDU-Spitze vorgeschlagenen deutsch-französischen Bau eines europäischen Flugzeugträgers ab.
Brüssel/Köln (epd). Die Bundesregierung hat für Betroffene des Syrien-Krieges weitere 1,44 Milliarden Euro zugesagt. Deutschland werde damit "sein Engagement in der Syrienkrise zuverlässig weiterführen und verstärken", erklärte Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) am Donnerstag bei der internationalen Hilfskonferenz für Syrien und die Nachbarländer in Brüssel.
Berlin/Bogotá (epd). Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, hat vor einem Rückschlag der Friedensbemühungen in Kolumbien gewarnt. "Es darf keinen Schritt zurück geben", erklärte Bachelet in dem am Donnerstag (Ortszeit) in der Hauptstadt Bogotá veröffentlichten Jahresbericht über die Menschenrechtssituation.