Berlin (epd). Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat vor einem zu weitreichenden Einsatz der Bundeswehr im Innern im Zusammenhang mit Drohnenangriffen gewarnt. „Drohnenabwehr ist eine sicherheitspolitische Kernaufgabe“, sagte Hubig der „Welt am Sonntag“ (Online/Samstag).
Die evangelische Theologin Margot Käßmann kritisiert bei einer Friedensdemo in Stuttgart eine "schleichende Militarisierung unserer Gesellschaft". Auch in Berlin protestieren Pazifisten gegen Aufrüstung.
Spitzenvertreter der evangelischen Kirche gedenken der Opfer des Hamas-Überfalls auf Israel vor zwei Jahren. Zugleich richten sie den Blick auf die leidende Bevölkerung im Gaza-Streifen.
Wiesbaden, Voerde (epd). Der Verein „Martin-Niemöller-Stiftung und Dietrich Bonhoeffer Verein e.V.“ bekennt sich zum Existenzrecht des Staates Israel und zum Recht der Palästinenser auf einen eigenen Staat in ihrem angestammten Siedlungsgebiet.
Frankfurt a.M. (epd). Initiativen für Menschenrechte und Hilfe in Kriegsgebieten gehören zu den Favoriten für den diesjährigen Friedensnobelpreis. Gute Chancen werden aber auch Oppositionellen in autoritären Regimen sowie zwei Staatschefs eingeräumt. Die Entscheidung wird am Freitag kommender Woche verkündet.
Berlin (epd). Der Grünen-Politiker Cem Özdemir äußert sich kritisch zu einer Wiedereinführung der ausgesetzten Wehrpflicht, schlägt stattdessen aber ein „republikanisches Jahr“ vor. „Lasst uns ein republikanisches Jahr einführen - also ein Jahr, in dem sich alle in den Dienst ihres Landes stellen“, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag).
Klimaschutz, Menschenrechte und der Einsatz von Technologien im Sinne des Gemeinwohls: Für Initiativen in diesen Bereichen gibt es in diesem Jahr den Alternativen Nobelpreis.
Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland will rassismuskritischer werden: Auf einer Fachtagung in Erfurt wurde deutlich, wie Alltagsrassismus auch in kirchlichen Strukturen verankert ist - und wie dringend sichere Räume benötigt werden.
Hannover/Hamburg (epd). Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat an die Veröffentlichung ihrer Ostdenkschrift vor 60 Jahren erinnert. „Nur 20 Jahre nach dem Ende des Krieges setzte die Denkschrift ein Signal der Versöhnung, das bis heute nachwirkt“, erklärte die EKD-Ratsvorsitzende Kirsten Fehrs am Dienstag in Hannover.
München (epd). Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat vor Wettrüsten und Kriegstreiberei gewarnt. „Das führt zu einer unendlichen Spirale der Gewalt“, sagte Marx beim „Gottesdienst der Nationen“ zum Abschluss der bundesweiten Interkulturellen Woche laut Mitteilung vom Sonntagabend. „Ich bin kein Politiker, aber die Sprache, die ich überall höre, beunruhigt mich.