Die neue Friedensdenkschrift der EKD rechtfertigt den Einsatz militärischer Mittel, wenn er für den Schutz von Menschen notwendig ist. Der katholische Militärbischof Overbeck begrüßt den Ansatz und verweist auf den Ukraine-Krieg.
Trotz des Waffenstillstandes im Gaza-Streifen können noch immer nicht alle Menschen versorgt werden. Bislang lieferte das Welternährungsprogramm 40.000 Tonen Lebensmittel.
Die Fragen um Krieg und Frieden sind laut Bischof Thomas Adomeit immer mit Schuldverstrickungen verbunden. Friedensethik sei auch eine Frage des persönlichen inneren Friedens und nach dem Miteinander in einer Gesellschaft.
Das harte israelische Vorgehen im Gaza-Streifen hatte die Bundesregierung im August veranlasst, Waffenlieferungen nach Israel einzuschränken. Der Teil-Stopp wurde nun wieder aufgehoben.
Beim Wehrdienst hat sich die Koalition in Berlin in der vergangenen Woche auf ein freiwilliges Modell geeinigt. Unterdessen klettert die Zahl der Anträge auf Kriegsdienstverweigerung einem Zeitungsbericht zufolge auf ein neues Hoch.
Die Vereinigten Arabischen Emirate stehen im Sudan-Krieg an der Seite der RSF-Miliz, der schwere Verbrechen vorgeworfen werden. Amnesty mahnt ein entschiedeneres Auftreten gegenüber dem Golfstaat an - eine ähnliche Forderung kommt von den Grünen.
"Die Bundeswehr braucht von allem mehr", sagt der Wehrbeauftragte des Bundestages und meint Material, Personal sowie eine bessere Infrastruktur. Henning Otte begrüßt den Kompromiss der Bundesregierung zum Wehrdienst.
Der neue Wehrdienst wird sein Ziel zum Personalaufbau der Bundeswehr ohne grundlegende Reformen verfehlen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln.