Frankfurt a.M./Stockholm (epd). Die Volksrepublik China ist Friedensforschern zufolge der zweitgrößte Waffenproduzent der Welt - hinter den USA und vor Russland. Das ergebe sich aus den Daten der vier größten Rüstungskonzerne der Volksrepublik, von denen glaubwürdige Angaben vorlägen, teilte das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri am Montag mit.
Frankfurt a.M. (epd). In Mali sind am Sonntag laut Medienberichten bei einem Angriff mutmaßlicher Dschihadisten mindestens 15 malische Soldaten getötet worden. Der Angriff fand nach einem Bericht des französischen Senders RFI in Sokolo, rund 400 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bamako statt.
Frankfurt a.M. (epd). Die sudanesische Übergangsregierung hat einen Friedenschluss mit einer ersten Rebellengruppe erzielt. Das Abkommen mit der Sudanesischen Volksbefreiungsbewegung-Nord (SPLM-N) soll einen neun Jahre dauernden Konflikt in den umkämpften Regionen Blauer Nil und Südkordofan im Süden des Landes beenden, berichtete die Online-Zeitung "Sudan Tribune" am Samstag.
Berlin/Caracas (epd). In Venezuela sind laut Menschenrechtlern bei Protesten gegen die Regierung von Staatschef Nicolás Maduro im vergangenen Jahr mindestens 67 Demonstranten ums Leben gekommen. Diese Zahl gab die Nichtregierungsorganisation "Beobachtungsstelle für soziale Konflikte" (OVCS) am Freitag (Ortszeit) bekannt.
Neustadt/Weinstraße/Germersheim (epd). Das Verwaltungsgericht Neustadt an der Weinstraße hat die Klage des Vorsitzenden einer Bürgerinitiative gegen das Gefahrgutlager der US-Armee in Lingenfeld abgewiesen. Seit 2012 besitzt das US Army Depot in Germersheim die Genehmigung, in dem Lager 70 Tonnen giftiger, brennbarer und ätzender Stoffe zu lagern.
Freiburg (epd). Mit einem Festakt ist das Friedensinstitut Freiburg der Evangelischen Hochschule (EH) Freiburg am Freitagnachmittag eröffnet worden. "Die Eröffnung des Friedensinstituts ist ein Meilenstein auf dem Weg, eine 'Kirche des gerechten Friedens' zu werden", sagte die badische Oberkirchenrätin Cornelia Weber bei der Eröffnung.
Washington (epd). Das US-Wissenschaftsmagazin "Bulletin of the Atomic Scientists" hat die Zeiger seiner symbolischen Weltuntergangsuhr von zwei Minuten auf 100 Sekunden vor Mitternacht gestellt. Demnach ist eine globale Katastrophe näher gerückt als jemals zuvor. Die Welt sei in einer "wahren Notsituation", erklärte "Bulletin"-Geschäftsführerin Rachel Bronson am Donnerstag in Washington.
Frankfurt a.M./Den Haag (epd). An diesem Donnerstag verkündet der Internationale Gerichtshof in Den Haag ein Urteil zur Verfolgung der Rohingya-Muslime in Myanmar. Der Vorwurf: Völkermord. Der Bundesstaat Rakhine (historisch bekannt als Arakan) im Westen Myanmars ist seit langem ein Schauplatz von Verbrechen.
Münster/Gronau (epd). Anti-Atomkraft-Initiativen befürchten eine Aufweichung der Zivilklausel bei der Urananreichung des deutsch-niederländisch-britischen Konzerns Urenco.
Berlin (epd). Nach der Berliner Libyen-Konferenz fordert Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU), die "unerträglichen Zustände" in den libyschen Flüchtlingslagern so schnell wie möglich zu beenden.