Das harte israelische Vorgehen im Gaza-Streifen hatte die Bundesregierung im August veranlasst, Waffenlieferungen nach Israel einzuschränken. Der Teil-Stopp wurde nun wieder aufgehoben.
Die Vereinigten Arabischen Emirate stehen im Sudan-Krieg an der Seite der RSF-Miliz, der schwere Verbrechen vorgeworfen werden. Amnesty mahnt ein entschiedeneres Auftreten gegenüber dem Golfstaat an - eine ähnliche Forderung kommt von den Grünen.
"Die Bundeswehr braucht von allem mehr", sagt der Wehrbeauftragte des Bundestages und meint Material, Personal sowie eine bessere Infrastruktur. Henning Otte begrüßt den Kompromiss der Bundesregierung zum Wehrdienst.
Die evangelische Kirche hat eine neue Position zur Friedensethik vorgelegt und im politischen Berlin zur Diskussion gestellt. Außenminister Wadephul lobt die Anerkennung der Verteidigungsbemühungen durch die Kirche. Er vermisst aber auch etwas.
Der neue Wehrdienst wird sein Ziel zum Personalaufbau der Bundeswehr ohne grundlegende Reformen verfehlen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln.
Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine diskutiert die evangelische Kirche, ob ihre Position zum Umgang mit kriegerischen Konflikten zeitgemäß ist. Jetzt hat sie ein Papier vorgelegt, in dem sich die reale Bedrohung spiegelt.
Das Koalitionskonzept für den künftigen Wehrdienst steht. Vorerst gilt weiter das Prinzip der Freiwilligkeit. Für den Fall, dass nicht genug Rekruten gefunden werden, gibt es aber ein Konzept. Zudem soll der Freiwilligendienst ausgebaut werden.
Die evangelische Kirche hat eine Friedensdenkschrift vorgelegt, in der sich die reale Bedrohung spiegeln soll. Die geänderte Position zu Atomwaffen wird vom Sprecher des Reformierten Bundes kritisch gesehen.
Die neue Friedensdenkschrift der evangelischen Kirche setzt einen neuen Ton: Zuoberst steht der Schutz vor Gewalt, auch Atomwaffen könnten notwendig sein. Eine Friedens- und Konfliktforscherin widerspricht.
Die Evangelische Kirche in Deutschland hat am Montag eine neue Friedensdenkschrift veröffentlicht. Die EKD-Ratsvorsitzende Fehrs sagt, es gehe darum, dass Deutschland "friedenstüchtig" sein müsse.