Bremen (epd). Vertreter aus acht Religionen haben am Sonntag in Bremen gemeinsam für den Frieden gebetet. Erstmals wurde dabei das traditionell zum Jahresbeginn stattfindende Gebet virtuell übertragen und nicht wie sonst üblich in der Oberen Rathaushalle der Hansestadt veranstaltet.
Erfurt (epd). Der Martin-Luther-King-Experte Michael Haspel sieht im Einzug des afroamerikanischen Baptistenpredigers Raphael Warnock in den US-Senat "ein Signal für den ganzen Süden" der Vereinigten Staaten. Seine Wahl könne die Bildung zivilgesellschaftlicher Bündnisse gegen Rassismus und für soziale Gerechtigkeit befördern, sagte er dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Erfurt.
Düsseldorf (epd). Die Evangelische Kirche im Rheinland hat die Bundesregierung aufgefordert, den Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen zu unterzeichnen. Die rheinische Landessynode erneute am Freitag bei ihrer Online-Tagung zudem ihre Aufforderung, die auf dem Fliegerhorst Büchel in der Eifel vermuteten letzten US-Atomwaffen in Deutschland abzuziehen.
Genf (epd). Die Vereinten Nationen sind alarmiert über das Schicksal Hunderttausender notleidender Menschen in der umkämpften Tigray-Region in Äthiopien. Die Menschen seien seit Beginn des Konflikts zwischen der Zentralregierung und der Volksbefreiungsfront von Tigray vor zweieinhalb Monaten von humanitärer Hilfe abgeschnitten, teilte ein UN-Sprecher am Freitag in Genf mit.
Hannover (epd). Die hannoversche Landeskirche will mit einer weiteren Million Euro insgesamt acht besondere "Friedensorte" in den kommenden Jahren weiter fördern. Ein Vergabeausschuss werde bis Ende April die Friedensorte begutachten und über die jeweilige Förderhöhe bis Ende 2024 entscheiden, teilte die evangelische Landeskirche am Donnerstag in Hannover mit.
Washington (epd). Führende US-amerikanische Kirchenvertreter haben Präsident Donald Trump zum sofortigen Rücktritt aufgefordert. Trump habe mit seinen "Handlungen und Worten" die Sicherheit der USA und die staatlichen Institutionen gefährdet, hieß es in einem am Freitag (Ortszeit) veröffentlichten offenen Brief nach der gewaltsamen Erstürmung des US-Kongresses durch Trump-Anhänger am 6.
Bielefeld (epd). Der Konfliktforscher Andreas Zick hat nach den gewaltsamen Auseinandersetzungen in der US-amerikanischen Hauptstadt Washington D.C. vor weiteren Radikalisierungen gewarnt.
Freiburg (epd). Als "Meilenstein zu einer atomwaffenfreien Welt" hat die Direktorin des Friedensinstituts Freiburg, Karen Hinrichs, den Atomwaffenverbotsvertrag bezeichnet.
Hannover/Washington (epd). Die evangelische Theologin Margot Käßmann hat schockiert auf die Unruhen in der US-Hauptstadt Washington reagiert. "Die Bilder bestätigen die Erkenntnis: Gewalt beginnt mit Worten und endet mit Taten", sagte sie dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Donnerstag.
Washington/Frankfurt a.M. (epd). Kirchenvertreter aus aller Welt haben mit Erschrecken auf die gewaltsame Erstürmung des US-Kapitols in Washington durch Anhänger des scheidenden US-Präsidenten Donald Trump reagiert. Der Erzbischof von Washington, Kardinal Wilton Gregory, nannte das US-Kapitol einen "heiligen Boden".