Frankfurt a.M./Naypyidaw (epd). In Myanmar hat die Militärführung versucht, aufgekommene Putschgerüchte zu entkräften. In einer Stellungnahme vom Samstag erklärten das Oberkommando der Streitkräfte, als "bewaffnete Organisation" müsse man sich an die Verfassung von 2008 halten. Die Verfassung sei "die Mutter aller Gesetze".
Genf (epd). Die Verhandlungen zwischen den syrischen Konfliktparteien unter Vermittlung der Vereinten Nationen drohen zu scheitern. Die Zukunft des syrischen Verfassungskomitees steht nach Angaben des UN-Sondergesandten Geir Pedersen auf der Kippe. "Wir können so nicht weitermachen", sagte der UN-Sondergesandte für Syrien am Freitag in Genf nach fünf Tagen Konferenz ohne Ergebnis.
Bremen (epd). Die Bremische Evangelische Kirche verstärkt ihre Friedensarbeit und hat mit den Pastoren Jasper von Legat (32) und Andreas Hamburg (47) erstmals ein Duo für diesen Arbeitsbereich berufen. Sie sind künftig Ansprechpartner für alle friedenstheologischen und -politischen Fragestellungen, wie Kirchensprecher Matthias Dembski am Dienstag mitteilte.
Darmstadt (epd). Anlässlich des am Freitag in Kraft tretenden Atomwaffenverbotsvertrags der Vereinten Nationen hat die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) an Bundestag und Bundesregierung appelliert, dem Abkommen beizutreten.
Speyer (epd). Der Friedensbeauftragte der pfälzischen Landeskirche, Pfarrer Detlev Besier, hat das Inkrafttreten des Vertrags der Vereinten Nationen über das Verbot von Atomwaffen gewürdigt.
Berlin (epd). Die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) und die Organisation Ärzte zur Verhütung eines Atomkrieges (IPPNW) fordern die Bundesregierung auf, sich zum Verzicht auf Atomwaffen zu verpflichten.
Genf (epd). Zehntausende Flüchtlinge aus Eritrea sind in Äthiopien seit Monaten fast komplett von Hilfslieferungen abgeschnitten. Die verzweifelten Menschen harrten in Camps in der umkämpften Tigray-Region aus und warteten auf Lebensmittel, Wasser und medizinische Versorgung, erklärte ein Sprecher des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR am Dienstag in Genf.
Leipzig (epd). In Leipzig steht ab Freitag ein Elitesoldat der Bundeswehr vor Gericht, der unerlaubt Waffen und Sprengstoff auf seinem Grundstück in Nordsachsen aufbewahrt haben soll. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden wirft dem 45 Jahre alten Mitglied des Kommandos Spezialkräfte (KSK) Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz, das Waffengesetz und das Sprengstoffgesetz vor.
Bonn (epd). Für den Friedensbeauftragten der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, ist der Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen ein großer Schritt auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt.