Bonn (epd). Friedens- und entwicklungspolitische Organisationen rufen vor der Bundestagswahl am 26. September zur Befragung der Kandidaten über ihr Engagement für Frieden auf.
Genf (epd). Die Rebellenmiliz Allied Democratic Forces (ADF) hat nach UN-Angaben schwere Massaker an Zivilisten in der Demokratischen Republik Kongo verübt. Bei Überfällen auf Dörfer und Flüchtlingslager in der östlichen Provinz Ituri hätten ADF-Kämpfer mit Schusswaffen und Macheten 57 Menschen getötet, darunter sieben Kinder, teilte das Hilfswerk UNHCR am Freitag in Genf mit.
Hannover (epd). Der künftige Militär-Bundesrabbiner Zsolt Balla will jüdische Soldaten in der Bundeswehr ermutigen, offener mit ihrer religiösen Identität umzugehen. „Es gibt Soldaten, die keine Probleme haben, ihren jüdischen Glauben zu äußern“, sagte Balla, der am 21. Juni in sein neu geschaffenes Amt eingeführt wird, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Freitag).
Frankfurt a.M. (epd). Nach dem erneuten Putsch in Mali fordert der Afrika-Experte Denis M. Tull eine Grundsatzdebatte über die Ziele des Bundeswehreinsatzes in dem westafrikanischen Land. Das strategische Ziel der internationalen Militäreinsätze mit Bundeswehrbeteiligung sei unklar, sagte Tull dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Dienstag.
Frankfurt a.M./Bamako (epd). Die Afrikanische Union (AU) hat Mali nach der erneuten Machtübernahme durch das Militär von der Teilnahme an allen Gremien und Aktivitäten ausgeschlossen.
Frankfurt a.M./London (epd). In Syrien sind seit Beginn des Bürgerkriegs im Jahr 2011 laut Menschenrechtlern knapp 495.000 Menschen getötet worden. Zudem seien mehr als 2,1 Millionen Syrerinnen und Syrer durch Militäroperationen, Bombenangriffe oder Artilleriebeschuss verletzt worden, erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Dienstag in London.
Osnabrück (epd). In Brasilien werden so viele Menschen in Polizeieinsätzen getötet wie in keinem anderen Land. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, die terre des hommes Deutschland und Schweiz am Dienstag vorgestellt haben. Die von Polizei und Militär eingesetzten Waffen stammten oft aus deutscher oder Schweizer Herstellung.
Berlin, Accra (epd). Nach dem erneuten Militärputsch in Mali hat die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (Ecowas) die Mitgliedschaft des Krisenlandes suspendiert. Bei einem Sondergipfel verurteilten die Staats- und Regierungschefs des Bündnisses am Sonntagabend die Machtübernahme durch das Militär scharf und forderten die sofortige Ernennung eines zivilen Ministerpräsidenten.
Landsberg am Lech (epd). Karl Morgenschweis, katholischer Priester, begleitet am 7. Juni 1951 in Landsberg am Lech sieben NS-Kriegsverbrecher im 20-Minuten-Abstand in den Tod. „Letzte Worte der Verurteilten, Gebet des Priesters, Lossprechung“, dann öffnet der Henker die Luke unter ihren Füßen, so erinnert sich der Priester später.
Frankfurt a.M./Bamako (epd). Im westafrikanischen Mali ist erneut das Militär an der Macht. Das Verfassungsgericht ernannte nach dem zweiten Putsch innerhalb von neun Monaten den Militärführer Assimi Goïta zum Staatschef und Präsidenten der Übergangsregierung, wie die staatliche Nachrichtenagentur AMAP am Samstag berichtete.