In Belarus, das mit harter Hand von Alexander Lukaschenko regiert wird, zählt Ales Bjaljazki zu den prominenten politischen Gefangenen. Seit Jahrzehnten setzt er sich für Demokratie und Menschenrechte in seiner Heimat ein.
Mit der Vergabe des Friedensnobelpreises an Organisationen aus Russland und der Ukraine sowie den Belarussen Bjaljazki wird der Einsatz für Menschenrechte in Kriegszeiten gewürdigt. Sie stünden für die friedliche Verständigung in der Region.
Köln (epd). Eine knappe Mehrheit der Deutschen befürwortet laut ARD-Deutschlandtrend die Aufnahme russischer Kriegsdienstverweigerer. 54 Prozent der Deutschen würden dies unterstützen, wie die am Donnerstag vom WDR in Köln veröffentlichte Umfrage unter 1.307 Wahlberechtigten ergab. 35 Prozent seien dagegen.
In der umkämpften Region Tigray im Norden Äthiopiens wird die Not immer größer. Die Afrikanische Union startet einen neuen Verhandlungsversuch, um die Gewalt und das Leid zu beenden.
Erfurt (epd). Der Lutherische Weltbund (LWB) befürchtet, dass weltweite Krisenherde aufgrund des Kriegs in der Ukraine aus dem Fokus der Weltöffentlichkeit geraten. Derweil gehe etwa der bewaffnete Konflikt in Äthiopien weiter, sagte die LWB-Generalsekretärin Anne Burghardt dem Evangelischen Pressedienst (epd).
Accra, Ouagadougou (epd). Nach dem Putsch in Burkina Faso vom Freitag ist der bisherige Machthaber Paul-Henri Sandaogo Damiba zurückgetreten. Hauptmann Ibrahim Traoré, der nun an der Spitze des Landes steht, habe Damibas Bedingungen für einen Amtsverzicht akzeptiert, erklärte eine Gruppe religiöser und traditioneller Anführer am Montag, die in dem Konflikt vermittelt haben.
Osnabrück (epd). Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat sich besorgt über wiederholte Drohungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin gezeigt, im Ukraine-Krieg eine Atombombe einzusetzen. „Wir nehmen seine Worte sehr ernst, alles andere wäre fahrlässig“, sagte Baerbock der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (online, Montag).
Frankfurt a.M./Rom (epd). Bei seiner Sonntagsansprache auf dem römischen Petersplatz hat Papst Franziskus ein Ende des Ukraine-Krieges gefordert. Sein Appell richte sich in erster Linie an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, sagte Papst Franziskus laut dem kirchlichen Nachrichtenportal „Vatican News“.
Nur wenige Monate nach dem Putsch Ende Januar haben Militärs in Burkina Faso abermals die Regierung abgesetzt. Die Grenzen sind geschlossen und eine Ausgangssperre ist verhängt. Die EU und die Afrikanische Union zeigten sich besorgt.