Nairobi/Asmara (epd). Im autoritären regierten Eritrea sind laut Menschenrechtlern die Familien von Tausenden Kriegsdienstverweigerern festgenommen oder aus ihren Häusern vertrieben worden. Diese Menschenrechtsverstöße seien Teil der anhaltenden Bemühungen, so viele Frauen und Männer wie möglich zur Armee einzuziehen, erklärte Human Rights Watch am Donnerstag in Nairobi.
Berlin (epd). Fast ein Jahr nach dem russischen Überfall auf die Ukraine mahnt die Präsidentin der Hilfswerke „Brot für die Welt“ und Diakonie Katastrophenhilfe, Dagmar Pruin, Friedensbemühungen an. Diplomatische Wege für ein Ende des Krieges sollten nicht aus dem Blick verloren werden, erklärte sie am Donnerstag in Berlin.
Weimar (epd). Der Theologe Manuel Vogel von der Friedrich-Schiller-Universität Jena kritisiert die Haltung kirchlicher Befürworter von Waffenlieferungen an die Ukraine als „unerträglich“.
Frankfurt a.M. (epd). Der Konfliktforscher Jonas J. Driedger hat zum Jahrestag des Angriffs Russlands auf die Ukraine am 24. Februar einen Friedensschluss mittelfristig als „extrem unwahrscheinlich“ bezeichnet.
Erfurt (epd). Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) sieht keine Notwendigkeit, ihre friedensethische Grundhaltung neu zu fassen. Ziel sei und bleibe der gerechte Frieden, sagte der EKD-Friedensbeauftragte, Mitteldeutschlands Landesbischof Friedrich Kramer, am Dienstag in Erfurt zum Abschluss der zweitägigen Konferenz der Friedensbeauftragten in der EKD.
Erfurt (epd). Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der mitteldeutsche Landesbischof Friedrich Kramer, warnt davor, sich in einen Krieg mit Russland hineinzureden. „Wir sind nicht im Krieg. Und ich halte es für gefährlich, sich in einen Krieg hineinzureden“, sagte Kramer am Montag in Erfurt zum Auftakt einer zweitägigen Friedenskonferenz der EKD.
New York, Genf (epd). UN-Generalsekretär António Guterres hat ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine und der anderen bewaffneten Konflikte weltweit gefordert. „Die Welt braucht Frieden“, sagte Guterres am Montag vor der UN-Vollversammlung in New York bei der Vorstellung seiner Prioritäten für 2023.
Frankfurt a.M. (epd). Der Konfliktforscher Jonas J. Driedger hat zum Jahrestag des Angriffs Russlands auf die Ukraine am 24. Februar einen Friedensschluss mittelfristig als „extrem unwahrscheinlich“ bezeichnet.
Eigentlich sollten die Blauhelme Mali auf dem Weg zu Frieden und Demokratie begleiten. Diese Ziele sind aber wohl kaum noch erreichbar. Söldner und Dschihadisten terrorisieren die Bevölkerung. Doch ein Abzug birgt weitere Risiken.
Frankfurt a.M./Bamako (epd). In Mali verschärft sich laut dem Sahel-Experten Ulf Laessing die humanitäre Krise in der Region rund um den Bundeswehrstandort Gao. Seit dem Abzug der französischen Truppen sei die Lage „deutlich schlechter“ geworden, sagte der Büroleiter des Sahel-Programms der Konrad-Adenauer-Stiftung dem Evangelischen Pressedienst (epd).