Das Verhältnis zwischen Mali und den Vereinten Nationen ist seit Jahren angespannt. Der Wunsch Malis nach einem abrupten Ende der UN-Mission im westafrikanischen Land hätte daher keine Überraschung sein müssen.
Nach zehn Jahren ist das Aus der UN-Mission im westafrikanischen Mali besiegelt. Auch die Bundeswehr muss das Land nun bereits bis Ende des Jahres verlassen. Die Union warnt vor einem überstürzten Abzug.
Seit Jahren lädt die katholische Laiengemeinschaft Sant' Egidio Vertreter von Weltreligionen zum Dialog ein. Im September werden dazu mehrere Tausend Gläubige in Berlin erwartet. Ziel ist eine friedlichere Welt.
Warnung vor atomarer Eskalation angesichts des Ukraine-Krieges: Am einzigen Atomwaffenstandort in Deutschland dringen Christen bei einem Aktionstag auf atomare Abrüstung. Die Freund-Feind-Logik müsse überwunden werden.
Vor zwei Jahren wurde der Bundeswehrabzug aus Afghanistan beendet. Sechs Wochen später übernahmen die Taliban die Macht. Afghanische Verbündete der Deutschen fürchteten um ihr Leben.
Im Oktober soll in Genf ein Runder Tisch mit Kirchenvertretern aus Russland und der Ukraine stattfinden. Die Initiative des Ökumenischen Rates der Kirchen könnte Impulse für eine Lösung des Krieges geben, hofft der Vorsitzende Bedford-Strohm.
Düsseldorf (epd). Der rheinische Präses Thorsten Latzel unterstützt den kirchlichen Aktionstag für eine weltweite Abschaffung von Atomwaffen am kommenden Samstag am Fliegerhorst Büchel in der Eifel.
Schwarzenbruck (epd). Die Rummelsberger Brüderschaft hat die Gemeinde Schwarzenbruck aufgefordert, der weltweiten Initiative „Bürgermeister für den Frieden“ beizutreten. Mit 1.400 Friedenstauben aus Papier überbrachte der Leiter der Rummelsberger Brüderschaft, Peter Barbian, diese Bitte dem Schwarzenbrucker Bürgermeister Markus Holzammer, teilte die Rummelsberger Diakonie am Dienstag mit.
Der Roman "Im Westen nichts Neues" hat ihn berühmt gemacht: Erich Maria Remarque hat gegen Krieg und Verfolgung angeschrieben. Seine Helden waren immer auch Opfer.
Der Krieg in der Ukraine, Aufarbeitung von Missbrauch und die Rechte queerer Menschen waren am Samstag drei von vielen Themen beim regionalen Ökumenischen Kirchentag in Osnabrück. Verteidigungsminister Pistorius fand klare Worte zum Ukrainekrieg.