Friedlicher Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit trotz vieler Widerstände und Gefahren: Der Aachener Friedenspreis rückt in diesem Jahr den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und den israelisch-palästinensischen Konflikt in den Fokus.
Mit dem deutschen Überfall auf Polen begann das millionenfache Sterben im Zweiten Weltkrieg und die systematische Ermordung von Juden. Besonders den Opfern im Nachbarland gilt das Gedenken am 1. September.
Münster (epd). Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck sieht für die von Russland angegriffene Ukraine ein Recht auf Selbstverteidigung. Im Fall des russischen Angriffs auf die Ukraine handele es sich um einen Krieg zwischen einem autoritären System und einer Demokratie, sagte Overbeck, der auch katholischer Militärbischof der Bundeswehr ist, am Mittwochabend in Münster.
Nur wenige Wochen nach dem Putsch im Niger verkünden Militärs auch im zentralafrikanischen Gabun die Absetzung des Staatschefs. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell äußerte sich besorgt.
Berlin (epd). Der Afghanistan-Einsatz ist nach Einschätzung der Kirchen an unrealistischen Zielen, systematischer Unehrlichkeit und mangelndem Wissen über die afghanische Gesellschaft gescheitert.
Genf (epd). Der russische Angriffskrieg verschärft die Bildungsmisere in der Ukraine laut Unicef immer weiter. Die russischen Attacken auf Schulen hielten unvermindert an, sodass die Kinder keinen sicheren Ort zum Lernen hätten, erklärte die Regionaldirektorin des Hilfswerks für Europa und Zentralasien, Regina De Dominicis, am Dienstag in Genf.
Nörvenich, Berlin (epd). Ein Bündnis aus Friedensinitiativen hat für den 14. Oktober nach Nörvenich (Kreis Düren) zum Protest gegen das Nato-Manöver „Steadfast Noon“ aufgerufen.
Esterwegen, Kr. Emsland (epd). Die Gedenkstätte Esterwegen im Emsland hat beantragt, das Lied „Wir sind die Moorsoldaten“ in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufzunehmen.
Genf (epd). Sechs Jahre nach der brutalen Vertreibung der Rohingya aus Myanmar hat UN-Hochkommissar Volker Türk eine strafrechtliche Ahndung der Verbrechen gefordert. Die brutale Kampagne des Militärs gegen die muslimische Minderheit der Rohingya Ende August 2017 habe mutmaßlich den Charakter eines Völkermordes gehabt, erklärte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte am Donnerstag in Genf.