Der Chef des UN-Hilfswerks für Palästina, Lazzarini, prangert den israelischen Aufruf zur Räumung Nord-Gazas an. Die Gesundheitsversorgung in dem belagerten Palästinensergebiet sei kaum noch zu gewährleisten.
Während hunderte Deutsche mit Sonderflügen das Land verlassen, wollen andere gerade jetzt in Israel bleiben. Doch den Kriegsausbruch werden auch sie nie vergessen.
Seit sechs Jahren herrscht im Westen Kameruns ein politischer Konflikt, Separatisten kämpfen gegen die Armee, Gewalt ist an der Tagesordnung. Journalisten versuchen dagegen zu halten.
New York, Genf (epd). UN-Generalsekretär António Guterres hat vor einem Übergreifen des Konflikts zwischen Palästinensern und Israel auf die gesamte Region gewarnt. Der UN-Generalsekretär appellierte am Mittwoch (Ortszeit) in New York an alle Konfliktparteien, eine weitere Eskalation zu verhindern.
Berlin (epd). Mehrere Berliner Imame haben den Jubel auf Berliner Straßen über den Angriff der Hamas auf Israel kritisiert. „Wir verurteilen auf das Schärfste die jüngsten Terrorakte im Nahen Osten und sind bestürzt über die Gewalt verherrlichenden Äußerungen und Gesten in Berlin“, heißt es in einer am Donnerstag verbreiteten Erklärung des „Rates der Berliner Imame“.
Genf (epd). Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) muss einen für Ende Oktober geplanten moderierten Dialog zwischen Kirchen aus der Ukraine und Russland verschieben.
Berlin (epd). Jutta Weduwen ist Geschäftsführerin der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, für die derzeit 21 junge Freiwillige in Israel sind. Der im Jahr 1958 gegründete und evangelisch getragene Verein setzt sich für Erinnerung, Verständigung und Menschenrechte ein.
München/Tel Aviv (epd). Der israelischer Historiker Moshe Zimmermann hat die rechts-religiöse Regierung von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mitverantwortlich für die Hamas-Terrorangriffe gemacht.
Mehr als zwei Millionen Menschen sind in den palästinensischen Gebieten auf Hilfe angewiesen. Hochrangige UN-Vertreter fordern ungehinderten Zugang für humanitäre Helfer - und zeigen sich zugleich schockiert über die Gewalt der Hamas.