Gemäß Artikel 4 Absatz 3 des deutschen Grundgesetzes darf niemand gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Die Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) berät Menschen bei der Wahrnehmung dieses Rechts. Verfahrensabläufe und Verfahrenspraxis werden kritisch beobachtet und begleitet sowie vom Grundgesetz nicht anerkannte Gründe wie situative/kontextuelle Verweigerung oder die Totalverweigerung werden im Blick behalten. Daneben gilt es, dem Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung weltweit Anerkennung zu verschaffen. Die Beratungshomepage finden Sie unter: https://www.eak-online.de/beratung
Das Video der EAK zum Thema KDV findet sich unter dem TitelKriegsdienstverweigerung – So geht’s!auf YouTube und unter www.eak-online.de.

Kriegsdienstverweigerung

Verbände fordern Asyl für Deserteure und Kriegsdienstverweigerer

Offenbach, Frankfurt a.M. (epd). Ein Bündnis von Friedens- und Flüchtlingsorganisationen fordert das Recht auf Asyl für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure aus Russland, Belarus und der Ukraine. Bisher gelte in Deutschland deren Verfolgung nicht ohne weiteres als Asylgrund, kritisierten die Vereine Connection in Offenbach und Pro Asyl in Frankfurt am Main am Dienstag.

Evangelische Friedensarbeit trauert um Detlev Besier

Die Evangelische Friedensarbeit im Raum der EKD trauert um Pfarrer Detlev Besier, den Friedensbeauftragten der Evangelischen Kirche der Pfalz, der im Alter von 62 Jahren an den Folgen eines Verkehrsunfalls verstorben ist. „Ich bin traurig und bestürzt.

Evangelischer Verband sorgt sich um Kriegsdienstverweigerer in Europa

Bonn, Brüssel (epd). Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) sorgt sich um die Menschenrechtslage von Wehrdienstverweigerern in Europa. Europa sei auch im vergangenen Jahr für viele Menschen, die den Kriegsdienst aus Gewissensgründen verweigern, kein sicherer Ort gewesen, erklärte die EAK am Mittwoch in Bonn.

EBCO: Europa war 2021 kein sicherer Ort für Kriegsdienstverweigerer

Europa ist auch im vergangenen Jahr für viele Menschen, die den Kriegsdienst aus Gewissensgründen verweigerten, kein sicherer Ort gewesen. Vielmehr seien Kriegsdienstverweigerer in vielen europäischen Ländern nach wie vor einer Strafverfolgung, Verhaftungen, Prozessen vor Militärgerichten, Inhaftierungen, Geldstrafen. Einschüchterungen, Morddrohungen und Diskriminierungen ausgesetzt gewesen.

EAK: Bedarf an KDV-Beratungen ist deutlich gestiegen

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für KDV und Frieden (EAK) sieht angesichts des Krieges in der Ukraine einen deutlich höheren Bedarf an KDV-Beratungen vor allem für Reservistinnen und Reservisten sowie Ungemusterte. „Wir verzeichnen seit Ausbruch des Krieges eine sehr starke Zunahme an Anfragen zum Thema Kriegsdienstverweigerung“, betont Wolfgang M.

Kriegsdienstverweigerung: Interesse an Beratung gestiegen

Bonn (epd). Seit Beginn des Kriegs in der Ukraine ist das Interesse an der Beratung für Kriegsdienstverweigerer der evangelischen Kirchen gestiegen. „Bisher waren es vor allem aktive Soldatinnen und Soldaten, die sich bei uns gemeldet haben“, erklärte Wolfgang Burggraf, Geschäftsführer der Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK), am Montag in Bonn.

Vogel: Einfaches Asyl für desertierende russische Soldaten prüfen

Berlin (epd). Der stellvertretende FDP-Chef Johannes Vogel schlägt schnelles und einfaches Asyl für in der Ukraine desertierende russische Soldaten vor. Vogel, der auch Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP ist, sagte am Dienstag in Berlin, er wolle er die Idee eines Sonderprogramms in Deutschland und der Europäischen Union mit den zuständigen Fachkollegen diskutieren.