Gemäß Artikel 4 Absatz 3 des deutschen Grundgesetzes darf niemand gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Die Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) berät Menschen bei der Wahrnehmung dieses Rechts. Verfahrensabläufe und Verfahrenspraxis werden kritisch beobachtet und begleitet sowie vom Grundgesetz nicht anerkannte Gründe wie situative/kontextuelle Verweigerung oder die Totalverweigerung werden im Blick behalten. Daneben gilt es, dem Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung weltweit Anerkennung zu verschaffen. Die Beratungshomepage finden Sie unter: https://www.eak-online.de/beratung
Das Video der EAK zum Thema KDV findet sich unter dem Titel „Kriegsdienstverweigerung – So geht’s!“ auf YouTube und unter www.eak-online.de.

Kriegsdienstverweigerung

EAK: Alles tun, damit bald die Waffen schweigen und das Morden aufhört

Ein Jahr nach dem völkerrechtswidrigen Überfalls Russlands auf die Ukraine muss nach Ansicht der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) alles dafür getan werden, dass möglichst bald die Waffen schweigen, das Sterben und Morden aufhört und es zu Verhandlungen kommt.

Eritrea: Kritik an Gewalt gegen Familien von Kriegsdienstverweigerern

Nairobi/Asmara (epd). Im autoritären regierten Eritrea sind laut Menschenrechtlern die Familien von Tausenden Kriegsdienstverweigerern festgenommen oder aus ihren Häusern vertrieben worden. Diese Menschenrechtsverstöße seien Teil der anhaltenden Bemühungen, so viele Frauen und Männer wie möglich zur Armee einzuziehen, erklärte Human Rights Watch am Donnerstag in Nairobi.

Russische Kriegsdienst­verweigerer: Nein zu Putins Krieg

Sie wollen nicht im Krieg gegen die Ukraine kämpfen. Viele wehrdienstfähige Männer aus Russland sind nach Deutschland geflohen. Hilfsorganisationen unterstützen sie dabei, Schutz und Asyl zu finden. Dmitrij ist einer von ihnen.

Evangelische Friedensarbeit: Kriegsdienst­verweigerern Asyl gewähren

Bonn (epd). Kriegsdienstverweigerer und Deserteure aus Russland, Belarus und der Ukraine müssen laut der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) in der EU Schutz und Asyl finden. Kriegsdienstverweigerung sei ein Grundrecht, sagte EAK-Vorstandsmitglied Horst Sebastian am Dienstag in Bonn.

Roth für Denkmal für NS-verfolgte Zeugen Jehovas

Berlin (epd). Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) hat sich für ein Denkmal zur Erinnerung an die in der NS-Zeit verfolgten Zeugen Jehovas ausgesprochen. „Die Mitglieder der Religionsgemeinschaft zählten zu den ersten Opfern des nationalsozialistischen Terrors gegen Minderheiten“, sagte Roth am Dienstag dem Evangelischen Pressedienst (epd).