Zivile, gewaltfreie Konfliktbearbeitung (ZKB) ist die Bearbeitung von potentiell gewaltträchtigen Konflikten durch konstruktive Methoden, die auf Gewaltanwendung verzichten. Zivile, gewaltfreie Konfliktbearbeitung ist eine Alternative zum Versuch mit Waffengewalt Konflikte einzudämmen. Sie befördert im In- und Ausland eine neue Konfliktkultur. Entsprechende Instrumente wie der Zivile Friedensdienst (ZFD) oder das Zentrum für internationale Friedenseinsätze (ZIF) sind auf staatliche Förderung angewiesen – auch für den Einsatz in Deutschland.

Zivile Konfliktbearbeitung

Ostermarschierer fordern humane Flüchtlingspolitik

Düsseldorf (epd). Die Flüchtlingspolitik steht in diesem Jahr im Fokus der Ostermärsche. Mit Demonstrationen, Kundgebungen, Wanderungen, Fahrradtouren, Blockadeaktionen und Friedensfesten wollen Friedensaktivisten bundesweit zu einer friedlichen Welt und zur Beibehaltung einer humanen Flüchtlingspolitik mahnen.

Den Faden weiter spinnen

Fast 5000 junge Menschen haben in den vergangenen Jahren an einem von Mitgliedsorganisationen im „Evangelischen Forum entwicklungspolitischer Freiwilligendienste“ (eFeF) organisierten und über das „weltwärts“-Förderprogramm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung unterstützten Freiwilligendienst teilgenommen.

Käßmann ruft zum Einsatz für den Frieden auf

Hannover (epd). Die evangelische Theologin Margot Käßmann hat dazu aufgerufen, sich stärker für den Frieden einzusetzen. "Wir können das Leid unserer Tage nicht bequem auf andere abwälzen", sagte die Botschafterin des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für das Reformationsjubiläum 2017 am Sonntag in einem ökumenischen Gottesdienst in der Marktkirche von Hannover.

AGDF: Flucht und Frieden wieder gemeinsam denken

Die aktuelle Flüchtlingssituation stand im Mittelpunkt einer zweitägigen Klausursitzung des Vorstandes der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) in Kassel. Dabei kritisierte die AGDF, dass in der derzeitigen zugespitzten Stimmung in Deutschland die Themen Frieden und Flucht nur noch selten zusammen gedacht werden.

Offener Brief katholischer und evangelischer ChristInnen an muslimische Gläubige und Religionsgelehrte

Eine Gruppe von evangelischen und katholischen ChristInnen hat auf Intitiative des Arbeitskreis „Friedensauftrag und Militär" des Internationalen Versöhnungsbundes einen offenen Brief an muslimische Gläubige und Religionsgelehrte gerichtet, in dem sie ihre Scham bekennen, dass von Christinnen und Christen immer wieder Gewalt auch gegen Musliminnen und Muslime ausgegangen ist.

EAK: Friedensarbeit ist heute wichtiger denn je

Bei einer zweitägigen Vorstandsklausur hat der Vorstand der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) in Bonn die Weichen für die Arbeit des evangelischen Friedensverbandes für die nächsten Jahre gestellt.

Auf Weltreise mit dem neuen Lesebuch des ZFD

Was wird im Zivilen Friedensdienst tagtäglich geleistet? Wie sieht die Arbeit der Fachkräfte und Partnerorganisationen in verschiedenen Konfliktregionen der Welt konkret aus? Diesen Fragen geht das neue Lesebuch des Zivilen Friedensdienstes nach. Es nimmt seine Leserinnen und Leser mit auf eine Lese-Expedition rund um die Welt der Zivilen Konfliktbearbeitung.

Russland erklärt Partnerorganisation von Brot für die Welt zum „ausländischen Agenten“

Berlin. Die russische Frauenrechtsorganisation EGIDA wurde in die Liste der „ausländischen Agenten“ beim russischen Justizministerium eingetragen. Damit wird die Partnerorganisation, die sich in St. Petersburg auch für Mütter mit behinderten Kindern einsetzt, nach Ansicht von Brot für die Welt stigmatisiert. Sie ist in ihrer Arbeit stark eingeschränkt, außerdem droht eine Geldstrafe.

Menschenkette in Dresden mit 13.000 Teilnehmern

Dresden (epd). Unter dem Geläut der Kirchenglocken haben am Samstagabend rund 13.000 Dresdner eine Menschenkette gebildet und an die Zerstörung der Stadt durch alliierte Bomber vor 71 Jahren erinnert. Mit der Aktion auf beiden Elbseiten der Innenstadt sollte an dem traditionellen Gedenktag auch ein Zeichen für Weltoffenheit und Toleranz gesetzt werden. Dresden war zwischen dem 13. und 15.

Religionen sind weder Kriegs- noch Friedensstifter

München (epd). Am Donnerstag beginnt die Internationale Münchner Friedenskonferenz. Zu der Veranstaltung, die sich als kritische Alternative der zeitgleich stattfindenden Münchner Sicherheitskonferenz sieht, wird auch der Friedensforscher und Experte für Religionen und Konflikte, Markus A. Weingardt, von der Stiftung Weltethos (Tübingen), erwartet.