Zivile, gewaltfreie Konfliktbearbeitung (ZKB) ist die Bearbeitung von potentiell gewaltträchtigen Konflikten durch konstruktive Methoden, die auf Gewaltanwendung verzichten. Zivile, gewaltfreie Konfliktbearbeitung ist eine Alternative zum Versuch mit Waffengewalt Konflikte einzudämmen. Sie befördert im In- und Ausland eine neue Konfliktkultur. Entsprechende Instrumente wie der Zivile Friedensdienst (ZFD) oder das Zentrum für internationale Friedenseinsätze (ZIF) sind auf staatliche Förderung angewiesen – auch für den Einsatz in Deutschland.

Zivile Konfliktbearbeitung

Evangelische Friedensarbeit würdigt Aktion Sühnezeichen

Bonn (epd). Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat die Arbeit der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) gewürdigt. In den 60 Jahren ihres Bestehens habe sie etwa in der Bildungsarbeit oder in den Friedens- und Freiwilligendiensten "eine beeindruckende große Arbeit geleistet", sagte er am Dienstag in Bonn.

Dreißigjähriger Krieg: Machtpolitik und Religionszwist eng verquickt

Münster (epd). Der Dreißigjährige Krieg, der vor 400 Jahren durch den "Prager Fenstersturz" am 23. Mai 1618 ausgelöst wurde, war nach Einschätzung der Historikerin Barbara Stollberg-Rilinger eine komplexe Mischung aus politischem Machtstreben, Verfassungsstreit und konfessionellen Gegensätzen.

Friedensverband: Regierung soll Nahost-Friedensinitiativen stärken

Bonn (epd). Die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) kritisiert die deutsche Nahost-Politik. "Die Bundesregierung hält sich aufgrund enger wirtschaftlicher und politischer Verflechtungen mit den USA und der besonderen Beziehungen zu Israel in ihrer Kritik zurück", erklärte AGDF-Geschäftsführer Jan Gildemeister am Donnerstagabend in Bonn.

AGDF: Gewaltakteure im Nahen Osten klar benennen und Friedensinitiativen unterstützen

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) befürchtet angesichts der jüngsten Entwicklungen eine weitere Zunahme der Gewalt im Nahen Osten und sieht die Chancen für eine friedliche Lösung der Konflikte schwinden. Für den Friedensverband ist es daher jetzt wichtig, Friedensinitiativen vor Ort zu unterstützen und zu stärken.

Cornelius-Bundschuh: „Es gibt mehr Alternativen als Schießen oder nichts tun

Für mehr staatliche Investitionen in zivile Konfliktbewältigung, die Konversion der deutschen Rüstungsindustrie und gegen Rüstungsexporte hat sich der Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Baden, Jochen Cornelius-Bundschuh, ausgesprochen. Anlass war der Ausblick auf den bundesweiten Staffellauf gegen Rüstungsexporte, der am 21.

Mehr als 1.000 Kilometer Staffellauf für den Frieden

Karlsruhe (epd). Von Oberndorf am Neckar bis nach Berlin verläuft ab Montag (21. Mai) ein Staffellauf für den Frieden. Spaziergänger, Jogger, Marathonläufer und Radfahrer legen die mehr als 1.000 Kilometer in 13 Tagen zurück, um gegen Rüstungsexporte zu demonstrieren, teilte die Evangelische Landeskirche in Baden bei einem Pressegespräch am Montagabend in Karlsruhe mit.

Evangelischer Friedenspreis für Friedensdienst Eirene in Neuwied

Neuwied/Hannover (epd). Der Evangelische Friedenspreis geht in diesem Jahr an den Internationalen Christlichen Friedensdienst Eirene in Neuwied. Der Preis würdige gewaltfreies Handeln, teilte die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) am Dienstag in Hannover mit.

Friedensdienst Eirene erhält Evangelischen Friedenspreis 2018

Der Internationale Christliche Friedensdienst Eirene in Neuwied erhält den in diesem Jahr erstmals als „Evangelischer Friedenspreis“ verliehenen Friedrich Siegmund-Schultze-Förderpreis der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK).