Immense Staatsausgaben werden für Rüstung ausgegeben. Deutschland ist einer der größten Waffenproduzenten und -exporteure der Welt. Die Kirchen sind sich einig, dass Rüstungsexporte restriktiv geregelt werden müssen und in Krisengebiete verboten werden sollten. Auch angesichts kriegerischer Auseinandersetzungen stellt sich die Frage nach (Auf- bzw. Ab-)Rüstung neu und fordert eine Positionierung heraus.

Rüstung

Württembergische Katholiken gegen Militärmesse Itec in Stuttgart

Stuttgart (epd). Mit einer öffentlichen Erklärung hat sich der Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart gegen Rüstungsmessen in Stuttgart ausgesprochen. Anlass ist die internationale Militär- und Waffentechnikmesse Itec, die vom 15. bis 17. Mai in der Messe Stuttgart stattfindet.

Terre des hommes: Keine Minderjährigen zur Bundeswehr

Osnabrück (epd). Das Kinderhilfswerk terre des hommes hat sich mit Nachdruck gegen die Rekrutierung von Minderjährigen durch die Bundeswehr gewandt. Die Organisation appellierte am Freitag an alle Bundestagsabgeordneten, für eine Heraufsetzung des Rekrutierungsalters auf 18 Jahre zu stimmen. Das Parlament beriet ebenfalls am Freitag über einen entsprechenden Antrag von Grünen und Linken.

Appell für Atomwaffenverbot im Grundgesetz

Berlin (epd). In einem ökumenischen Aufruf haben friedensengagierte Christen aus Ost und West die Aufnahme eines Atomwaffenverbotes ins Grundgesetz gefordert. "Wir lehnen die Politik der atomaren Teilhabe Deutschlands ab", heißt es in dem am Donnerstag in Berlin verbreiteten Appell. Weiter wird darin der Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland gefordert.

Staffellauf gegen Rüstungsexporte geplant

Oberndorf am Neckar/Berlin (epd). Ein bislang in Deutschland einmaliger Staffellauf soll im Frühjahr als Protest gegen Rüstungsexporte und für friedliche Konfliktlösungen stattfinden. Für die Aktion "Frieden geht!" haben sich 16 Organisationen zusammengeschlossen, teilte die Deutsche Friedensgesellschaft am Montag in Stuttgart mit.

EAK: Schicksal von Kindern in Kriegen stärker in den Blick nehmen

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat zum Red Hand Day, dem Internationalen Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten, der seit 2002 jährlich am 12. Februar begangen wird, gefordert, das Schicksal von Kindern in Kriegen auch in Deutschland stärker in den Blick zu nehmen.

Evangelischer Friedensverband kritisiert deutsche Kleinwaffenexporte

Bonn (epd). Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) fordert von einer neuen Bundesregierung ein vollständiges Verbot von Kleinwaffen- und Munitionsexporten. Kleinwaffen begünstigten den Einsatz von Kindersoldaten, kritisierte die EAK am Freitag in Bonn anlässlich des Red Hand Days (12. Februar).

Zentrales Motiv für FriedensDekade 2018 ausgewählt

Das diesjährige zentrale Plakatmotiv der Ökumenischen FriedensDekade steht fest. Im Rahmen eines bundesweit ausgeschriebenen Plakatwettbewerbs entfiel nun die Auswahl auf den Entwurf von Michaele Gruchot aus Berlin.

Kirchliche Friedensbeauftragte fordern eine Trendwende zu einer zivilen Friedenspolitik

Die Friedensbeauftragten von neun evangelischen Landeskirchen haben sich in Schreiben an Bundestagsabgeordnete, die in der vergangenen Legislaturperiode Mitglied im Haushalts- oder Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages waren, gewandt und sie darin aufgefordert, in der kommenden Legislaturperiode und bei den Koalitionsverhandlungen für die neue Bundesregierung die Forderung der NATO n