Immense Staatsausgaben werden für Rüstung ausgegeben. Deutschland ist einer der größten Waffenproduzenten und -exporteure der Welt. Die Kirchen sind sich einig, dass Rüstungsexporte restriktiv geregelt werden müssen und in Krisengebiete verboten werden sollten. Auch angesichts kriegerischer Auseinandersetzungen stellt sich die Frage nach (Auf- bzw. Ab-)Rüstung neu und fordert eine Positionierung heraus.

Rüstung

Menschenkette für den Frieden auf dem Kirchentag

Bonn/Dortmund (epd). Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) will mit einer Menschenkette ein sichtbares Zeichen für den Frieden auf dem Kirchentag in Dortmund setzen. Unter dem Motto "Vertraue dem Frieden und lebe ihn!" werde das Leitwort des diesjährigen Kirchentages "Was für ein Vertrauen" aufgegriffen, kündigte die AGDF am Montag in Bonn an. Die Friedensaktion soll am 22.

Franz Alt: "Jesus war der größte Störenfried"

Stuttgart (epd). Jesus Christus war nach Ansicht des Journalisten Franz Alt "der größte Störenfried". Er störe allerdings nicht den Frieden, sondern die "Friedhofsruhe der Kirchen", sagte Alt bei der Verleihung des Amos-Preises an den württembergischen Pfarrer Rainer Schmid.

Stockholmer Friedensforscher: Weltweiter Handel mit Waffen boomt

Frankfurt a.M./Stockholm (epd). Das Geschäft mit Rüstung boomt: Der weltweite Waffenhandel wuchs im Zeitraum 2014 bis 2018 um 7,8 Prozent im Vergleich zu den Jahren 2009 bis 2013. Dies gab das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri am Montag bekannt. Grund sind vor allem Waffenlieferungen in den Nahen Osten.

Kunstaktion: Aktivisten fordern Ende des Waffenhandels

Berlin (epd). Mit einer Kunst- und Protestaktion haben rund 50 Aktivisten vor dem Bundestag ein Ende des deutschen Waffenhandels gefordert. Die Demonstration vor dem Bundestag wurde vom Bündnis "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel" organisiert. Der 26.

"Kein Tribunal über deutsche Rüstungspolitik"

Stuttgart (epd). Es sind wenige Minuten bis zur Urteilsverkündung. Vor dem Stuttgarter Landgericht stehen am Donnerstag rund 20 Friedensaktivisten. Eine Frau mit Gitarre singt Friedenslieder. "Andere retten Leben. Wir helfen töten", ist auf Bannern zu lesen und: "Geschäft mit dem Tod".

Der tödliche Mexiko-Deal

Mexiko-Stadt (epd). Es ist bereits dunkel, als die ersten Schüsse fallen. Polizeisirenen heulen, Blaulichter durchdringen die Nacht. Plötzlich sackt auch Aldo Gutiérrez zu Boden. Eine Stunde lang liegt der Student auf der Straße, der Regen prasselt auf ihn nieder. "Wir dachten, er sei tot", erinnert sich ein Kommilitone.