Ausgehend vom Konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung engagieren sich seit Ende der 1980er Jahre Gremien der Kirchen verschiedener Konfessionen, christliche Gruppen und Friedensdienste im Kontext der weltweiten Ökumene. Gemeinsames Ziel der verschiedenen Aktivitäten ist es auch heute, Frieden zu fördern, Ungerechtigkeit zu bekämpfen und die Schöpfung Gottes zu bewahren.

Ökumene

Kirchliche Friedensarbeit: "Da sterben zwei Kinder Gottes"

Stuttgart (epd). Stefan Schwarzer, Friedenspfarrer und Friedensbeauftragter der württembergischen Landeskirche, sieht die Möglichkeiten kirchlicher Friedensarbeit realistisch. „Wir flüstern nicht dem Kanzler ein, was er zu tun hat“, sagte er dem Evangelischen Pressedienst (epd). Dennoch trügen die Kirchen zur Meinungsbildung bei.

Militärrabbiner: Politische Weltlage beschäftigt Soldaten sehr

Hamburg (epd). Feierstunde in der Hamburger Clausewitz-Kaserne: Nils Ederberg (57) wird am Dienstag durch Rabbinerin Elisa Klapheck und Militärbundesrabbiner Zsolt Balla offiziell in sein Amt als erster liberaler Militärrabbiner der Jüdischen Militärseelsorge für die nördlichen Bundesländer eingeführt.

Friedensnetzwerk warnt vor drohender "Aufrüstungsspirale"

Wethen (epd). Das ökumenische Netzwerk „Church and Peace“ hat die Europäische Union angesichts aktueller Entwicklungen vor einer drohenden Aufrüstungsspirale gewarnt. Es sei unverantwortlich, eine Vorkriegssituation zu deklarieren und damit massive Aufrüstung zu legitimieren, erklärte die Organisation am Mittwoch in Berlin. Damit drohe die Gefahr einer „selbsterfüllenden Prophezeiung“.

Bischof Kohlgraf: Seid Boten des Friedens

Mainz (epd). Anlässlich des 80. Jahrestages der Bombardierung von Mainz hat der Mainzer katholische Bischof Peter Kohlgraf die Menschen dazu aufgerufen, zu „Botinnen und Boten des Friedens“ zu werden.

Zentralratspräsident: "Unsere gesamte Gesellschaft hat versagt"

Würzburg (epd). Das politische und gesellschaftliche Klima in Deutschland besorgt den Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster. Der zunehmende Antisemitismus von rechts, von links und inzwischen auch aus der Mitte der Gesellschaft ist nur ein Grund dafür.

Erzbischof Heße ruft zu weiterer Unterstützung der Ukraine auf

Hamburg (epd). Zum dritten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine am Montag hat der katholische Hamburger Erzbischof Stefan Heße zu weiterer Unterstützung der Menschen aus der Ukraine aufgerufen. Heße predigte am Sonntag im Kloster Nütschau in Travenbrück (Kreis Stormarn), wie das Erzbistum Hamburg mitteilte.