Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Wochenende mit zahlreichen Aktionen für ein Ende des Ukraine-Krieges

Demonstrationen, Kundgebungen und Mahnwachen für ein Ende des Ukraine-Kriegs gab es am Wochenende in mehr als 30 Städten – ein Bündnis aus 19 Friedensorganisationen, darunter auch die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hatte dazu aufgerufen. Wichtig war bei den Protesten vor allem Empathie für die Opfer des Krieges.

Rund 13.000 Menschen bei "Aufstand für den Frieden" in Berlin

13.000 zählte die Polizei auf der Berliner Demo "Aufstand für Frieden". Zuvor kritisierten Politiker die Veranstaltung und ihre Initiatorinnen Wagenknecht und Schwarzer. In Bonn warb die Theologin Käßmann für einen Stopp der Waffenlieferungen.

"Sichtbares Zeichen für den Frieden"

Die Osnabrücker Oberbürgermeisterin und der Münsteraner Bürgermeister reichen sich die Hände. Damit steht die "Friedenskette". Trotz Kälte und Regen setzen damit mehrere Tausend Menschen ein sichtbares Zeichen für Frieden.

EKD-Friedensbeauftragter: Jede Chance auf Waffenstillstand prüfen

Bonn/Erfurt (epd). Als „wichtige Grundlage für mögliche Verhandlungen“ hat der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Friedrich Kramer, die Initiative Chinas für einen Waffenstillstand im Ukraine-Krieg bezeichnet.

Kirchen rufen zum Frieden in der Ukraine auf

Vertreterinnen und Vertreter der beiden großen christlichen Konfessionen mahnen am Jahrestag des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zum Frieden. Ein Waffenstillstand sei das Ziel, auch wenn der Weg dahin nicht erkennbar sei.

EKD-Friedensbeauftragter: Alle Chancen für Verhandlungslösungen ergreifen

Auch wenn Verhandlungen über ein Ende des russischen Krieges in der Ukraine für viele derzeit unrealistisch erscheinen, begrüßt der Friedensbeauftragte des Rates der EKD, Landesbischof Friedrich Kramer, die Initiative Chinas als eine wichtige Grundlage für mögliche Verhandlungen.

Ukrainekrieg: Evangelische Jugend will sich für Versöhnung einsetzen

Hannover (epd). Zum Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine hat die Evangelische Jugend an die Kriegsparteien und „die Mächtigen in unserem Land und in der Welt“ appelliert, den Krieg zu beenden. „Schafft nachhaltige Voraussetzungen für gewaltfreie Konfliktlösungen“, forderte die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej) am Donnerstag in einer Mitteilung.

Ein Jahr Krieg in der Ukraine: Verunsicherung und Durchhaltewillen

Berlin (epd). Fast 68 Millionen Euro hat die Diakonie Katastrophenhilfe an Spenden für die Ukraine-Hilfe eingenommen. Im Interview mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) spricht Programmkoordinator Mario Göb ein Jahr nach Kriegsbeginn über die Stimmungslage bei den Menschen vor Ort, die Lieferung von Generatoren und einen späteren Wiederaufbau des Landes.