Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Protestantinnen ringen um Wege zum Frieden in der Ukraine

Zum Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine diskutieren prominente Frauen aus der evangelischen Kirche, was ethisch geboten ist. Gegen Margot Käßmanns Aufruf zu vorbehaltlosen Verhandlungen gibt es teils scharfen Widerspruch.

Kohlgraf teilt Sorgen vor weiterer Eskalation des Ukraine-Kriegs

Mainz (epd). Der katholische Mainzer Bischof Peter Kohlgraf hält Ängste vor einer weiteren Eskalation des Ukraine-Kriegs und einer direkten Kriegsbeteiligung Deutschlands für berechtigt. „Ehrlich gesagt treibt mich die Sorge auch um“, sagte der Präsident der deutschen Sektion der katholischen Friedensbewegung Pax Christi in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd).

"Hinweise auf Völkermord verdichten sich"

Wie sammelt man Beweise für einen Völkermord? Drei ukrainische Wissenschaftlerinnen flohen vor einem Jahr aus ihrem Land nach Regensburg. Seitdem beschäftigen sie sich mit Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen des russischen Aggressors.

Ukraine-Krieg: Friedensbewegung ringt um Antworten

Dass Russlands Angriffskrieg gegen das Völkerrecht verstößt, darüber ist sich die Friedensbewegung einig. Auf die Frage aber, wie die Logik des Krieges durchbrochen werden könnte, gibt unter Friedensaktivisten keine einfachen Antworten.

Friedensverband ruft zum Gebet am Jahrestag des Kriegsbeginns auf

Bonn (epd). Zum Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine am 24. Februar ruft die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) zum Friedensgebet auf. Klage, Sorge und die Hoffnung auf Frieden sollten im Gebet vor Gott gebracht werden, sagte das EAK-Vorstandsmitglied Sabine Müller-Langsdorf am Montag in Bonn.

"Save the Children": Ukraine-Krieg tötet täglich Kinder

Kinder leiden laut "Save the Children" am stärksten unter den Folgen des Ukraine-Krieges. Viele von ihnen lebten in ständiger Angst, wenn sie nicht selbst umkommen oder verletzt werden. Im Kampf ums Überleben komme auch Bildung zu kurz.

24. Februar: Friedensaktionen in über 20 Städten geplant

Am 24. Februar jährt sich der Tag des russischen Angriffs auf die Ukraine zum ersten Mal: Unter dem Motto „Stoppt das Töten in der Ukraine – für Waffenstillstand und Verhandlungen!“ rufen 18 Friedensgruppen, darunter auch die AGDF, zu Protesten gegen den Krieg und für Frieden auf.

Friedensgebet zum Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine

Am 24. Februar jährt sich der russische Überfall auf die Ukraine zum ersten Mal. Zum Jahrestag hat die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) ein Friedensgebet vorbereitet für Friedensandachten und Friedensgottesdienste an diesem Jahrestag. Und sie stellt weitere Materialien zur Gestaltung von Friedensgebeten zur Verfügung.