Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Münster und Osnabrück feiern 375 Jahre "Westfälischer Frieden"

Münster, Osnabrück (epd). Münster hat am Dienstag mit einer Reihe von Veranstaltungen den Westfälischen Frieden von Münster und Osnabrück vor 375 Jahren gefeiert. Mit dem Festtag unter dem Motto „Das Jubiläum“ wolle die Stadt zum Jahrestag des Friedensschlusses in unfriedlicher Zeit ein Zeichen dafür setzen, dass der Frieden Ziel allen Handelns sein sollte, erklärte die Stadt.

Westliche Staaten wollen "dauerhaften Frieden" in Nahost

Berlin (epd). Die USA, Deutschland und vier weitere westliche Staaten wollen mit koordinierten diplomatischen Initiativen auf „eine politische Lösung und einen dauerhaften Frieden“ im Nahen Osten hinarbeiten.

"Scham und Zorn": Solidaritäts­kundgebung mit Israel

Berlin, Bielefeld (epd). Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Sonntag in Berlin gemeinsam mit Tausenden Menschen bei einer Kundgebung die Solidarität mit Israel nach dem Terrorangriff der Hamas betont.

Hilfslieferungen erreichen Gaza-Streifen

Tagelang haben Lkw mit Hilfslieferungen für Gaza am Rafah-Grenzübergang auf ägyptischer Seite gewartet. Am Samstag machte sich ein erster Konvoi mit 20 Lkw auf den Weg. Bundeskanzler Scholz begrüßte die Hilfslieferungen.

Bremen: Kirchlicher Friedensbeauftragter befürwortet Taurus-Lieferungen

Bremen (epd). Der Friedensbeauftragte der Bremischen Evangelischen Kirche, Pastor Andreas Hamburg, befürwortet die Lieferung deutscher Taurus-Marschflugkörper an die Ukraine. „Liefern, ganz klar“, sagte der Theologe am Sonnabend dem Bremer „Weser-Kurier“. Mit humanitären Lieferungen könne sicher einiges bewirkt werden.

AGDF: „Wir verurteilen den Hass und stehen an der Seite Israels“

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat angesichts der jüngsten Zuspitzung des Nahost-Konflikts Deutschland und alle Staaten aufgerufen, sich unter Einbezug der Vereinten Nationen für eine Deeskalation der bewaffneten Auseinandersetzungen, für politische Verständigung und für eine nachhaltige Lösung des Konfliktes einzusetzen, damit ein selbstbestimmter Frieden mög

Früherer israelischer Botschafter Primor warnt vor Bodenoffensive

Münster (epd). Der frühere israelische Botschafter in Deutschland, Avi Primor, warnt vor einer Bodenoffensive im Gaza-Streifen. „Ich hoffe sehr, dass wir nicht Bodentruppen dahin schicken“, sagte Primor in einem am Freitag veröffentlichten Interview der „Deutschen Initiative für den Nahen Osten“ (Dino) in Münster.

Bedford-Strohm: "Bedingungslose Solidarität" mit jüdischer Gemeinde

München (epd). Angesichts antisemitischer Angriffe in Deutschland hat der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm der jüdischen Gemeinde seine Solidarität zugesichert. „Antisemitismus ist keine Meinung. Er ist einfach nur schrecklich“, sagte er dem Evangelischen Pressedienst (epd). An dieser Stelle fühle er „bedingungslose Solidarität mit den Jüdinnen und Juden“.