Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Friedensnobelpreis für iranische Feministin Narges Mohammadi

Seit Jahrzehnten kämpft Narges Mohammadi im Iran für die Rechte der Frauen. Die jüngste Protestwelle nach dem Tod von Mahsa Jina Amini unterstützt sie aus dem Gefängnis. Obwohl sie mehrfach verurteilt wurde, bleibt sie kämpferisch.

Unbequem auch im Gefängnis

Für ihr Engagement wurde die iranische Menschenrechtsaktivistin Narges Mohammadi zu insgesamt 31 Jahren Haft verurteilt. Auch aus dem Gefängnis kämpft sie für ihre Überzeugungen. Nun erhält sie den Friedensnobelpreis.

UN und Rotes Kreuz verlangen weltweites Verbot von Killerrobotern

Genf (epd). UN-Generalsekretär António Guterres und die Rot-Kreuz-Präsidentin Mirjana Spoljaric haben einen Schutz der Menschheit vor sogenannten Killerrobotern gefordert. Die Staaten sollten sich bis 2026 auf klare Verbote und Beschränkungen für autonome Waffensysteme einigen, verlangten Guterres und Spoljaric in einem Aufruf, der am Donnerstag in Genf veröffentlicht wurde.

Rüstungsexporte von rund drei Milliarden Euro an Ukraine genehmigt

Berlin (epd). Die Bundesregierung hat in diesem Jahr bislang Rüstungsexporte im Wert rund 3,3 Milliarden Euro an die Ukraine genehmigt. Wie das Bundeswirtschaftsministerium am Montag in Berlin mitteilte, war das von Russland überfallene Land den vorläufigen Zahlen zufolge vom 1. Januar bis zum 30. September 2023 damit Hauptempfänger.

Wüst: Deutschland muss europäischer denken und handeln

Düsseldorf (epd). Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat zum Tag der Deutschen Einheit gefordert, Deutschland müsse europäischer denken und handeln als zuletzt. Die Wiedervereinigung Deutschlands sei ein „historisches Glück für unser Land“ gewesen, erklärte Wüst am Montag in Düsseldorf.