Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Opposition will doch an Syrien-Gesprächen teilnehmen

Genf (epd). Das wichtigste syrische Oppositionsbündnis will nun doch an den Friedensgesprächen in Genf teilnehmen. Eine Delegation des Hohen Verhandlungskomitees HNC könne schon am Sonntag bei der Konferenz eintreffen, erklärte der UN-Sondergesandte für Syrien, Staffan de Mistura, am Freitagabend in Genf. US-Außenminister John Kerry begrüßte die Entscheidung des Hohen Verhandlungskomitees.

Zehntausende Menschen fliehen vor neuen Kämpfen im Ost-Kongo

Genf (epd). Zehntausende Menschen sind nach neuen Kämpfen im Osten des Kongo auf der Flucht. Seit November lieferten sich mehrere Rebellengruppen in der Provinz Nord-Kivu heftige Gefechte, sagte ein Sprecher des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR am Freitag in Genf.

Hunderttausende Kinder müssen als Soldaten arbeiten

Frankfurt a.M. (epd). Der "Red Hand Day" ist immer am 12. Februar. Übersetzt bedeutet der Name "Tag der roten Hand". An diesem Tag tunken Menschen in vielen Ländern ihre Hände in rote Farbe. Sie wollen darauf hinweisen, dass in etlichen Ländern Unrecht geschieht: Kinder werden dort zu Soldaten gemacht, obwohl das verboten ist. Kinder sollen nicht kämpfen müssen.

Bundestag verlängert Bundeswehrmandate für Mali und Nordirak

Berlin (epd). Die Bundeswehr bleibt noch mindestens bis Anfang 2017 im westafrikanischen Mali und verlängert auch ihre Ausbildungshilfe für die kurdischen Peschmerga-Kämpfer im Nordirak. Der Bundestag beschloss am Donnerstag in Berlin, beide Mandate zu verlängern und personell aufzustocken.

Europa als Friedensmacht

Traditionell schließt sich an die zweitägige Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD immer auch eine Studientagung an, die in diesem Jahr unter dem Thema „Europa als Friedensmacht. Zwischen Sicherheitslogik und gerechtem Frieden“ steht.

Wehrbeauftragter beklagt "Mangelwirtschaft" bei der Bundeswehr

Berlin (epd). Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hans-Peter Bartels (SPD), hat "Mangelwirtschaft" bei der Bundeswehr beklagt. "Es ist von allem zu wenig da", sagte Bartels bei der Vorstellung seines Jahresberichts am Dienstag in Berlin. Dies gefährde die Ausbildung und Motivation in der Truppe. Die Bundeswehr befinde sich an einem Wendepunkt.

Syrien-Friedensverhandlungen sollen am Freitag beginnen

Genf (epd). Die Friedensverhandlungen für Syrien sollen am Freitag in Genf beginnen. Noch sei allerdings unklar, welche Oppositionsgruppen an den Gesprächen mit dem Assad-Regime teilnehmen werden, erklärte am Montag der UN-Sondergesandte für Syrien, Staffan de Mistura.

Brahms: Friedensthema gewinnt wieder an Bedeutung

Das Friedensthema gewinnt nach Ansicht des Friedensbeauftragten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, wieder mehr an Bedeutung.

Auswärtiges Amt bestellt kurdischen Vertreter ein

Berlin (epd). Wegen Vorwürfen, im Kampf gegen den IS gegen Völkerrecht verstoßen und deutsche Waffen weiterverkauft zu haben, hat das Auswärtige Amt den Vertreter der Regionalregierung Irak-Kurdistan einbestellt. "Da stehen ernste Vorwürfe und Anschuldigungen im Raum", sagte der Sprecher des Ministeriums, Martin Schäfer, am Freitag in Berlin.