Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Umfrage: Große Mehrheit der Deutschen für Atomwaffen-Verbot

Berlin (epd). Die überwiegende Mehrheit der Bundesbürger ist einer Studie zufolge für ein völkerrechtliches Verbot von Atomwaffen. Dies geht aus einer am Mittwoch in Berlin vorgestellten Forsa-Umfrage hervor, die von der atomkritischen Organisation Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) in Auftrag gegeben wurde.

Kabinett beschließt Entwurf zur Strafbarkeit von Angriffskriegen

Berlin (epd). Die Bundesregierung hat einen Gesetzesentwurf des Bundesjustizministeriums zur Strafbarkeit von Angriffskriegen beschlossen. Einen Angriffskrieg tatsächlich zu realisieren soll im Völkerstrafgesetzbuch (VStGB) unter Strafe gestellt werden, wie das Justizministerium am Mittwoch in Berlin mitteilte. Bislang war nur die Vorbereitung eines solchen Krieges strafbar.

Ostermarschierer fordern humane Flüchtlingspolitik

Düsseldorf (epd). Die Flüchtlingspolitik steht in diesem Jahr im Fokus der Ostermärsche. Mit Demonstrationen, Kundgebungen, Wanderungen, Fahrradtouren, Blockadeaktionen und Friedensfesten wollen Friedensaktivisten bundesweit zu einer friedlichen Welt und zur Beibehaltung einer humanen Flüchtlingspolitik mahnen.

"Krieg ist einfacher zu verkaufen als Frieden"

Bogotá (epd). Noch nie war der Frieden in Kolumbien so nah. Nach mehr als 50 Jahren bewaffneter Auseinandersetzung steht ein Abkommen zwischen der Regierung und der größten Rebellengruppe, den Farc, kurz bevor. Doch die Aufgabe ist enorm.

Trittin: Keine vorschnelle Partnerschaft mit dem Iran

Tutzing (epd). Für eine Lösung der Syrienkrise ist nach Einschätzung von Politikern und Nahost-Experten eine gemeinsame europäische Außenpolitik und die Einbeziehung aller Regionalmächte nötig.

Syriens Regime will Aufspaltung des Landes verhindern

Genf (epd). Das syrische Regime Baschar al-Assads will eine Aufteilung des Bürgerkriegslandes nicht dulden. Bestrebungen von Kurden oder anderen Gruppen, eigenständige Regionen aufzubauen, werde die Regierung nicht zulassen, sagte der Verhandlungsführer Assads bei den Syrien-Gesprächen, Baschar al-Jaafari, am Mittwoch in Genf.