Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

"Ärzte ohne Grenzen" warnen vor Medikamentenmangel im Südsudan

Genf/Juba (epd). Die Organisation "Ärzte ohne Grenzen" hat vor einem Mangel an Medikamenten im Südsudan gewarnt. Zwei Jahre nach Beginn des Bürgerkriegs in dem afrikanischen Land habe der Rückgang finanzieller Hilfen dramatische Folgen, warnte die Vorsitzende Joanne Liu in einem offenen Brief an die Staatengemeinschaft und Hilfsorganisationen.

Evangelischer Friedensbeauftragter kritisiert Einsatz von Kampfdrohnen

Bonn (epd). Die Friedensarbeit in der evangelischen Kirche hat den Einsatz von Kampfdrohnen kritisiert. Viele Fragen seien nach wie vor nicht geklärt, sagte Renke Brahms, Friedensbeauftragter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), am Montagabend in Bonn.

Erzbischof Schick: Naher Osten darf nicht christenfrei werden

Bonn/Damaskus (epd). Die katholische Deutsche Bischofskonferenz hat dazu aufgerufen, Christen in Syrien und in den Nachbarländern zu unterstützen. "Der Nahe Osten darf nicht zur christenfreien Zone werden", sagte der Vorsitzende der Kommission Weltkirche, Erzbischof Ludwig Schick, am Mittwoch nach einem zweitägigen Besuch in Damaskus.

UN dringen auf Aufnahme von Syrien-Flüchtlingen

Genf (epd). UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat zur großzügigen Aufnahme syrischer Flüchtlinge aufgerufen. "Alle Länder können mehr tun", sagte Ban am Mittwoch auf einer Syrien-Konferenz des Flüchtlingshilfswerks UNHCR in Genf. Die syrischen Männer, Frauen und Kinder in den Flüchtlingslagern hofften auf die Hilfe der Weltgemeinschaft. 

Mehr als 20.000 Teilnehmer bei den Ostermärschen

Frankfurt a.M. (epd). An den diesjährigen Ostermärschen in ganz Deutschland haben sich nach Schätzungen der Veranstalter mehr als 20.000 Menschen beteiligt. Das sei eine stärkere Beteiligung als im Vorjahr, sagte Willi van Ooyen vom zentralen Ostermarschbüro in Frankfurt dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Ostermarschierer in Büchel fordern Abzug der Atomwaffen

Büchel (epd). Rund 120 Friedensaktivisten haben am Ostermontag in Büchel in der Eifel für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland und gegen deren geplante Modernisierung demonstriert. Der Bücheler Ostermarsch vor dem Bundeswehr-Fliegerhorst stand unter dem Motto "Stopp der atomaren Aufrüstung in Deutschland und weltweit".

Ostermarschierer protestieren gegen Krieg und Waffenexporte

Berlin/Frankfurt a.M. (epd). In mehreren deutschen Städten sind am Samstag die Ostermärsche fortgesetzt worden. Tausende Teilnehmer demonstrierten dabei für Frieden, Abrüstung und mehr Hilfe für Flüchtlinge. In Berlin nahmen rund 2.000 Menschen an einer Kundgebung unter dem Motto "Krieg ist Terror!

Militärbischof befürwortet Strafbarkeit von Angriffskriegen

Berlin (epd). Der evangelische Militärbischof Sigurd Rink unterstützt den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Strafbarkeit von Angriffskriegen. Von der deutschen Geschichte gehe die Verpflichtung aus, dass Deutschland nie wieder einen Angriffskrieg führen dürfe, erklärte Rink am Donnerstag in Berlin.