Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Kämpfe um syrische Stadt Aleppo dauern an

Berlin (epd). Trotz der von Russland angekündigten kurzen Feuerpause sind auch am Donnerstag anhaltende Kämpfe aus der belagerten syrischen Stadt Aleppo gemeldet worden. Unbestätigten Berichten zufolge kam es am Mittwochabend zu einem Giftgasangriff in der Stadt. In Aleppo sind Hunderttausende Menschen von jeder Hilfe abgeschnitten. Trinkwasser, Medikamente und Lebensmittel gehen aus.

UN: Fünf Millionen Menschen im Südsudan von Hunger bedroht

New York/Frankfurt a.M. (epd). Im Südsudan sind nach UN-Angaben fast fünf Millionen Menschen von Hunger bedroht. Rund 250.000 Kinder seien akut unterernährt, erklärte der UN-Nothilfekoordinator Stephen O'Brien nach seiner Rückkehr aus dem Land am Mittwoch (Ortszeit) in New York.

20-wöchiger Protest gegen Atomwaffen in Büchel beendet

Büchel (epd). Mit einer Mahnwache und einer Andacht zum Gedenken an die Opfer des Atombombenabwurfs auf die japanische Stadt Nagasaki ist am Dienstag in Büchel ein 20-wöchiger Protest der Friedensbewegung zu Ende gegangen.

Südsudan: Afrikanische Staaten schicken Soldaten

Frankfurt a.M. (epd). Afrikanische Staats- und Regierungschefs planen angesichts der Gewalt im Südsudan die Entsendung von Soldaten. Das ostafrikanische Staatenbündnis IGAD und ein Komitee der Afrikanischen Union (AU) beschlossen am Freitag, eine regionale Truppe in das Bürgerkriegsland zu schicken, wie die Zeitung Sudan Tribune am Samstag berichtete.

Hilfsorganisationen warnen vor Massensterben in Aleppo

Amman/Frankfurt a.M. (epd). Im Syrien-Konflikt gibt es heftige Kritik am Assad-Regime und seinem Verbündeten Russland wegen der Lage in der umkämpften Stadt Aleppo. Rund 40 private Hilfsorganisationen warnten am Mittwoch vor einem Missbrauch sogenannter humanitärer Korridore als Kriegswaffe.

UN: 20 Zivilisten im Juni und Juli in der Ostukraine getötet

Genf (epd). Die Zahl der zivilen Opfer im Ostukraine-Konflikt zwischen prorussischen Separatisten und Regierungs-Truppen ist nach UN-Angaben in den vergangenen beiden Monaten stark gestiegen. Im Juli seien acht Menschen getötet und 65 Menschen verletzt worden, teilte das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte am Mittwoch in Genf mit.

UN: 60.000 Menschen vor neuer Gewalt aus Südsudan geflohen

Genf (epd). Etwa 60.000 Menschen sind laut den UN vor der neuen Gewalt im Südsudan in Nachbarländer geflohen. Seit Ausbruch der Kämpfe vor mehr als drei Wochen hätten sich 52.000 Menschen aus dem Südsudan nach Uganda durchgeschlagen, teilte das Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Dienstag in Genf mit. Gut 7.000 Menschen hätten im Sudan und etwa 1.000 in Kenia Zuflucht gesucht.

UN denkt über Verstärkung der Friedensmission im Südsudan nach

Frankfurt a.M. (epd). Die Vereinten Nationen denken angesichts der anhaltenden Gewalt im Südsudan über eine Verstärkung der Friedensmission Unmiss nach. Der Sicherheitsrat in New York verlängerte in der Nacht zum Samstag das bestehende Mandat um zwei Wochen, um in dieser Zeit über weitere notwendige Maßnahmen zu beraten.

UN-Generalsekretär fordert weltweite Waffenruhe während Olympia

New York/Frankfurt a.M. (epd). UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat Kriegsparteien weltweit dazu aufgerufen, während der Olympischen Spiele die Waffen niederzulegen. Ban sagte am Freitag in New York: "Eine Pause der Kämpfe würde die Werte stärken, für die die Spiele stehen: Respekt, Freundschaft, Solidarität und Gleichheit." Die Olympischen Spiele beginnen am 5.