Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Gefährliches Spiel auf Zeit in Venezuela

Berlin/Caracas (epd). Nach zunehmendem internationalen Druck versucht Venezuelas sozialistischer Präsident Nicolás Maduro, auf Zeit zu spielen. Dabei bot er der Opposition Verhandlungen "zum Wohl Venezuelas" an, wie er in einem Interview der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Ria Nowosti sagte, aus dem "El Universal" am Mittwoch zitierte. 

Maas will im Sicherheitsrat Schwerpunkt auf Krisenprävention legen

Brüssel (epd). Deutschland will sich als Mitglied des UN-Sicherheitsrates vor allem für die Verhinderung von Konflikten einsetze. Man solle sich nicht immer erst mit Krisen beschäftigen, wenn es eigentlich schon zu spät sei, sagte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) am Montag in Brüssel.

Wehrbeauftragter kritisiert hohe Belastung und Mängel

Berlin (epd). Mängel bei Material und Verwaltung sorgen bei Bundeswehreinsätzen in Krisenregionen für Unmut unter den Soldaten. Wie aus dem am Dienstag vorgestellten Jahresbericht des Wehrbeauftragten des Bundestags, Hans-Peter Bartels (SPD), hervorgeht, mehren sich Zweifel, ob die Bundeswehr bei der Verlegung eigener Kräfte im westafrikanischen Mali "deren Schutz ernst genug nimmt". 

Psychiatrische Erkrankungen bei Soldaten bleiben konstant

Osnabrück (epd). Ärzte haben im vergangenen Jahr bei 279 deutschen Soldaten eine einsatzbedingte psychiatrische Erkrankung diagnostiziert. Das waren in etwa so viele Neuerkrankungen wie 2017, als 274 Fälle aktenkundig wurden, wie das Verteidigungsministerium am Montag in Berlin bestätigte.

Internationaler Druck auf Venezuelas Präsidenten Maduro wächst

Berlin/Caracas (epd). Venezuelas Regierung hat die Forderung mehrerer EU-Staaten nach baldigen Neuwahlen als Einmischung in innere Angelegenheiten zurückgewiesen. "Niemand wird uns Fristen setzen und uns sagen, wann wir zu wählen haben", sagte Venezuelas Außenminister Jorge Arreaza im UN-Sicherheitsrat, wie die Zeitung "El Universal" am Sonntag (Ortszeit) berichtete.

Venezuela: Europäer fordern von Maduro Neuwahlen

Brüssel/Caracas (epd). Die EU-Staaten erhöhen den Druck auf Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro. "Werden nicht binnen acht Tagen Wahlen angekündigt, sind wir bereit, Juan Guaidó als Interimspräsidenten anzuerkennen, der einen solchen politischen Prozess einleitet", erklärte die stellvertretende Sprecherin der Bundesregierung Martina Fietz am Samstag auf Twitter.

Weltwirtschaftsforum mit Aufruf zu Konfliktlösung beendet

Davos/Genf (epd). Der Präsident des Weltwirtschaftsforums, Børge Brende, hat das Jahrestreffen mit einem Aufruf an die verantwortlichen Politiker zur Lösung von Kriegen und Konflikten beendet. Ohne Frieden sei keine wirtschaftliche und soziale Entwicklung möglich, sagte Brende am Freitag in Davos.

Venezuelas Staatschef Maduro bietet Opposition Dialog an

Berlin/Caracas (epd). Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro hat der Opposition Gespräche für einen nationalen Dialog angeboten. Er sei dazu bereit, mit allen politischen Sektoren zu sprechen, erklärte der Linksnationalist laut der Tageszeitung "El Universal" vom Freitag. Uruguay und Mexiko hatten Verhandlungen der verfeindeten Lager im Machtkampf um die Präsidentschaft angeregt.